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FC Bayern München: Erster Auftritt als Bayern-Vorstand: Das sagt Kahn über Nübel und Leipzig

Oliver Kahn bei den Bayern: Als Manager will der frühere Torwart genauso viel erreichen wie als Spieler. Und sogar mehr.

Nachfolger von Rummenigge: Oliver Kahn wurde als neuer Bayern-Vorstand vorgestellt

Oliver Kahn ist nach fast zwölf Jahren mit dem unbändigen Ehrgeiz des ehemaligen Torwart-"Titans" zum FC Bayern zurückgekehrt. "Heute beginnt es mit 100 Prozent Bayern München", sagte der 50-Jährige am Dienstag bei seiner Vorstellung als neues Vorstandsmitglied in der Allianz Arena. Kahn sieht in der Aufgabe als designierter Bayern-Chef eine "besondere Herausforderung" für sich. Ziel sei es, in allen Bereichen "die Nummer 1" zu sein. 

Schon nach wenigen Monaten will er seine ersten Titelgewinne im neuen Amt feiern. Dafür richtete er eine Kampfansage an Herbstmeister RB Leipzig, der nach der Hinrunde vier Punkte vor dem Tabellendritten FC Bayern liegt. "Wir wollen uns nicht erlauben, die Meisterschaft abzugeben. Unsere Serie ist unglaublich, siebenmal in Folge Meister. Das ist für die Ewigkeit - achtmal allerdings auch!"

Oliver Kahn will Erfolgsgeschichte fortschreiben

Sein Ziel an der Spitze des Vereins sei es, "die Erfolgsgeschichte des Vereins fortzuschreiben", erklärte Kahn. "Das ist schon ziemlich reizvoll - und vielleicht noch eine Schippe draufzulegen. Das entspricht mir selbst und meinem Charakter." Den Vulkan, der Kahn häufig auf dem Platz war, soll es nicht mehr geben. "Ich werde das nicht mehr machen. Ich werde nicht durch den Meeting-Raum grätschen."

Kahn spielte als Torwart und Kapitän von 1994 bis 2008 für den Rekordmeister. "14 Jahre für den FC Bayern München waren eine extrem lange Zeit mit sehr vielen Emotionen. Die DNA steckt so tief in einem drin, dass man diesen Verein nie verlassen kann", sagte Kahn. Er soll Ende 2021 Karl-Heinz Rummenigge an der Spitze des Vorstandes ablösen.

Der 64-Jährige fehlte bei der Vorstellung kurzfristig wegen einer Erkrankung. Vereinspräsident Herbert Hainer sagte, dass Kahn das "erstellte Profil" für den Führungsjob "ideal" erfülle. Er vereine die drei zentralen Kriterien auf sich, "absolute Fußballkompetenz, das Bayern-Gen und wirtschaftliche Kompetenz", sagte der Nachfolger von Uli Hoeneß: "Oliver Kahn ist der richtige Mann für diesen Job!"

Kahn: Nübel-Verpflichtung ist klug

Kahn äußerte sich auch zum aktuellen Aufregerthema, der kontrovers diskutierten Verpflichtung von Schalke-Torwart Alexander Nübel. Der 23-Jährige soll auf Sicht den zehn Jahre älteren Manuel Neuer als Nummer 1 im Bayern-Tor ablösen. Aus Vereinssicht sei es "eine sehr kluge und strategische Entscheidung" gewesen, den noch dazu ablösefreien ehemaligen U21-Nationaltorwart nach München zu holen. 

Nübels Schritt nannte der ehemalige Nationaltorhüter "sehr mutig". Aber Nübel wolle seinen eigenen Weg gehen und sehe "sich in einigen Jahren als absolute Nummer eins. Seinen Weg gilt es zu akzeptieren", sagte Kahn. Nübel sei zunächst bereit, "sich hinten anzustellen" und von dem Weltklassetorwart Neuer zu lernen. 

Haaland hat sich für die Saison beim BVB feste Vorsätze vorgenommen

Kahn freut sich auf den ersten Kontakt mit den Profis um Neuer. Noch am Dienstag wollte er ins Trainingslager der Mannschaft nach Katar reisen. "Der sportliche Bereich ist der Kern, die Mannschaft ist das Entscheidende. Ich möchte mir dort einen Einblick verschaffen, wie die Stimmung ist", sagte Kahn. 

Die Zielsetzung für die zweite Saisonhälfte sei "relativ klar", sagte der Champions-League-Sieger von 2001. National und international sollen Erfolge gefeiert werden: "Die Leistung in der Champions League war überragend. Es ist alles möglich." Die Bayern treffen im Achtelfinale auf den FC Chelsea aus der englischen Premier League. "Beim FC Bayern kann es immer nur sein, dass wir spitze sind."


tis / DPA

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Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?