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Tranfers ohne Sinn: Manchester City - die Perversion des Fußballs

Der Premier-League-Club wirft seit Jahren mit dem Geld nur so um sich. Der jüngste Fall: Kevin De Bruyne kommt für 75 Millionen Euro - der Fußball braucht endlich eine echte Kontrolle des Geldwahnsinns.

Ein Kommentar von Tim Schulze

Sergio Agüero von Manchester City

"Lächerlicher Zirkus": Der argentinische Nationalspieler Sergio Agüero im Trikot von Manchester City

Der Transfermarkt ist vollkommen überhitzt – das ist keine neue Feststellung. In den vergangenen Jahren hat eine Entwicklung stattgefunden hin zu immer gigantischeren  Ablösesummen. Befeuert durch reiche Clubs, Öl-Millionen aus dem Mittleren Osten und aberwitzige TV-Verträge wie zuletzt in der Premier League fließt immer mehr Cash in den Markt. Das Problem dabei: Die Summen, die für Spieler ausgeben werden, entsprechen in keiner Weise mehr dem tatsächlichen Marktwert. Jüngstes Beispiel für den Wahnsinn: Manchester City legt für Kevin De Bruyne rund 75 Millionen auf den Tisch – mehr als doppelt so viel wie sein Marktwert. Sein Gehalt soll bei bis zu 20 Millionen per Anno liegen. Das ist pervers und hat Folgen. Manchester City ist das Symbol für einen vollkommen ausgearteten Geld-Wahnsinn.

Auch andere Premier-League-Clubs werfen nur so mit dem Geld um sich, doch City ist der absolute Krösus. Insgesamt 204 Millionen Euro gab City in diesem Jahr für neue Spieler aus, die Einnahmen durch abgegebene Spieler betrugen gerademal 67 Millionen – unterm Strich steht also ein dickes Minus. Im vergangenen Jahr stand sogar ein Minus von 200 Millionen Euro zu Buche.

Der Fußball wird zum lächerlichen Zirkus

Wer so wirtschaftet, verwandelt den Fußball in einen lächerlichen Zirkus, weil er finanziell konkurrenzlos dasteht, die Preise kaputt macht und sportlich falsche Entscheidungen keine Auswirkungen auf das Bankkonto haben. Ein halbwegs sportlich fairer Wettbewerb wird ausgehebelt.

Das einzige, was tröstet, ist die Tatsache, dass Geld nicht zwangsläufig Tore schießt – denn sportlich steht die Prasserei von Manchester City in keinem Verhältnis zum Erfolg. Zwei Meisterschaften gewann City seit 2009, als Scheich Mansour bin Zayed al Zahyan aus Abu Dahabi den Club übernahm. In der Champions League hat der Club noch nichts gerissen, nicht mal in der Europa League kam er ins Finale.

Geld steigert also nicht automatisch Kompetenz und Instinkt, die man bei Transfers braucht. Auch im Fall von De Bruyne  bestehen Zweifel am sportlichen Sinn. Der belgische Nationalspieler ist ein großartiger Spieler. Doch braucht City so einen Spieler? Macht der Transfer für beide Seiten Sinn?

Strengeres Financial Fairplay ist nötig

Solche Fragen braucht sich Manchester City nicht zu stellen. Das Geld steht unbegrenzt zur Verfügung. Das könnte man verhindern, wenn das sogenannte Financial Fairplay, das die Uefa vor Jahren mal großspurig eingeführt hatte, strenger geregelt würde. Ein Vorbild wäre der "Salary Cap" aus den USA. Dann müsste die Clubs nicht nur ausgeglichene Bilanzen haben, (die kann ManCity insgesamt ja offensichtlich liefern), es würden auch Gehaltsobergrenzen eingeführt, die ein faireren Wettbewerb garantierten. Das würde auch die Transfersummen regulieren. Es ist nicht bekannt, dass die amerikanische Basketball-Liga NBA durch die strengen Regeln an Attraktivität, Superstars oder sportlichen Höchstleistungen eingebüßt hätte. Im Gegenteil.

Selbstverständlich profitiert die Bundesliga von den Millionensummen, die sie durch Verkäufe ihrer Spieler auf die Insel einnimmt. Dass ausgerechnet der von VW gepimperte VfL Wolfsburg, der finanziell deutliche Vorteile gegenüber den meisten nationalen Konkurrenten hat, so viel mit dem Irrsinnsdeal verdient, ist dabei eine besonders ironische Pointe. Es wird Zeit, dass sich das ändert.

Wissenscommunity

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(