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Fußball-Angeberwissen Die größten Skandale der Bundesliga

Hertha BSC zahlt 1964 überhöhte Handgelder und muss in die Regionalliga zwangsabsteigen.


1966, Intertoto-Pokal, Braunschweig vs. Jena: Carl-Zeiss-Kicker Michael Polywka will sich in den Westen absetzen, Braunschweig versteckt den Spieler auf der Insel Helgoland, will ihn später als Neuzugang präsentieren. Der Plan gelingt, aber die Fifa sperrt ihn für eine Saison.


Wegen diverser Spielmanipulationen geht 1971 als das Jahr des "Bundesliga-Skandals2 in die Geschichte ein. Schalker Spieler leisten sogar Meineide und geben den Betrug erst vier Jahre später zu.


Das Skandal-Foul: Norbert Siegmann an Ewald Lienen (Bremen vs. Bielefeld, im Jahr 1981)


Und auch Bayern Franck Ribéry kommt mit seinem Prostituierten-Skandal 2009 in die Schlagzeilen, nachdem er eine 17-Jährige zum Sex nach München einfliegen ließ.


Heutzutage selbstverständlich, 1973 noch ein Riesen-Aufreger. Eintracht Braunschweig ist der erste Verein mit Trikotsponsor. Um das Werbeverbot zu umgehen, wird sogar das Vereinswappen geändert. Am 30. Oktober 1973 genehmigt der DFB dann "Werbung am Mann". Ab 1976 folgen Stuttgart, Hamburg, Frankfurt und weitere.



In der Saison 1987/88 provoziert der FC Homburg mit Kondomhersteller auf der Brust. DFB zensiert in letzter Sekunde, weil die Werbung gegen "Moral und Ethik im Sport" verstoße. Am Ende setzt sich der kleine Verein vor Gericht gegen die prüden Ansichten der DFB-Oberen durch.

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"Ich Ich tue das, weil ich ein absolut reines Gewissen habe": Christoph Daums Kokain-Affäre zählt zu einem der Bundesliga-Skandale. Die größten Aufreger drehen sich um Kondome, verbotenen Sex und extrem harte Fouls.
Von Martin Thiele

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