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Lästerei über Pep Guardiola: Hoeneß beschimpft "Problembär" Ibrahimovic

Die Replik ließ nicht lange auf sich warten: Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat die Lästerei von Schwedens Fußballstar Ibrahimovic über Pep Guardiola gekontert: "Der ist in vielen Vereinen gescheitert."

Mit beleidigenden Aussagen über Bayern-Trainer Pep Guardiola hat Schwedens Fußballstar Zlatan Ibrahimovic für Aufsehen gesorgt - und sich prompt für seine provokanten Bemerkungen einen Rüffel von Uli Hoeneß eingehandelt. "Ich habe dafür kein Verständnis", reagierte Hoeneß gegenüber "Sport Bild Plus" auf die Tiraden des Schweden. "Er will nur davon ablenken, dass er in vielen Vereinen gescheitert ist. Er kam jeweils als Heilsbringer und ging als Problembär", betonte Hoeneß.

Dass Ibrahimovic und Guardiola seit ihrer gemeinsamen Zeit beim FC Barcelona keine Freunde sind, ist kein Geheimnis. In einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" zog der bosnisch-stämmige Schweden-Star nun vom Leder. "Guardiola ist ein fantastischer Trainer. Aber als Mensch? Er ist feige. Er ist kein Mann", polterte Ibrahimovic. Der Stürmer machte Guardiolas Vorliebe für Lionel Messi für sein eigenes Scheitern beim FC Barcelona verantwortlich. Guardiola habe ihn für Messi "geopfert". "Guardiola hat keine Eier", so Ibrahimovic.

"Scheiße für Fortgeschrittene"

Auch an Guardiolas aktuellem Engagement nörgelt der Ausnahmestürmer, der derzeit in Diensten von Paris St. Germain steht, herum. Es sei ein "cleverer Zug", mehr aber auch nicht. Guardiola meide die Herausforderung. Beim deutschen Rekordmeister könne für ihn "nichts schiefgehen". Als weitere Spitze gegen Pep hielt Ibrahimovic zudem noch ein Lob für Guardiolas Intimfeind und ewiger Trainer-Konkurrenten José Mourinho bereit. Der exzentrische Portugiese könne mit Persönlichkeiten umgehen. "Guardiolas philosophische Ansprachen in der Kabine aber - das ist Scheiße für Fortgeschrittene", polterte Ibrahimovic.

Bleibt die Frage, warum Zlatan gerade jetzt erneut öffentlich über Guardiola herzieht? Der Grund dürfte ebenso einleuchtend wie profan sein. Vermutlich handelt es sich um einen PR-Schachzug. An diesem Dienstag erscheint Ibrahimovics Biografie "Ich bin Zlatan" in Deutschland.

dho/DPA / DPA

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