Bundesliga Wie konnte es zum offenen Bruch zwischen Lars Windhorst und Hertha kommen? Rekonstruktion einer toxischen Beziehung

Lars Windhorst, fotografiert Anfang 2022 in der Berliner Repräsentanz seiner Tennor-Gruppe
Lars Windhorst, fotografiert Anfang 2022 in der Berliner Repräsentanz seiner Tennor-Gruppe
© Nikita Teryoshin
Investor Lars Windhorst sollte Hertha BSC Berlin zu neuem Glanz verhelfen. Nun könnte die Beziehung schon bald wieder enden – nach einer verkorksten Partnerschaft mit gegensätzlichen Interessen, vielen Scharmützeln, am Ende sogar blankem Hass. Rekonstruktion einer toxischen Beziehung.

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Im Frühjahr 2017 sitzt Werner Gegenbauer in der Zentrale seines Unternehmens und spricht darüber, welche Eigenschaften der Investor haben solle, den Hertha BSC damals gerade sucht. Gegenbauer, langjähriger Präsident des Fußball-Bundesligisten, hat da eine klare Vorstellung: Der neue Aktionär solle möglichst so sein wie der damals schon bestehende Hertha-Anteilseigner, der börsennotierte Finanzinvestor KKR: ein transparentes und berechenbares Unternehmen, "keine Einzelperson, die emotional reagiert".

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