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Bundesliga im stern-Check: Jürgen Klopp steht Europas Elite offen - was sollte er bei Gladbach?

Lucien Favre tritt völlig überraschend als Gladbach-Coach zurück. Die Gerüchteküche brodelt, und immer wieder fällt der Name Jürgen Klopp. Doch der Ex-BVB-Coach ist aktuell in ganz Europa heiß begehrt.

Von Finn Rütten

Fußballtrainer Jürgen Klopp genießt aktuell seine Auszeit

Fußballtrainer Jürgen Klopp genießt aktuell seine Auszeit

So liefen die Spiele

Hier finden Sie alle Ergebnisse, Tabellen und Highlights im Überblick.

Aufreger des Spieltags

Lucien Favre hat überraschend und in Eigenregie seinen Rücktritt bei Borussia Mönchengladbach verkündet. Weil der Verein ihn den ganzen Sonntag noch davon abbringen wollte, entschloss sich der Schweizer, selbst an die Öffentlichkeit zu gehen und informierte die Medien persönlich über den Schritt. Sofort gingen die Spekulationen im Netz los. Der aktuell arbeitslose Jürgen Klopp wird bereits - wenn auch nur gerüchteweise - als Nachfolger gehandelt. Doch drängt sich diese Lösung auf? Keineswegs. Jürgen Klopp ist in ganz Europa heiß begehrt, könnte vermutlich jeden Topklub ab Sommer trainieren - und nicht zu vergessen läuft in München der Vertrag eines gewissen Pep Guardiola zum Saisonende aus. Ob dieser verlängert wird, ist noch offen. Eine Option für den FC Bayern wäre Klopp allemal, oder eben für einen großen Klub in England oder Spanien - warum sollte er also in Gladbach versuchen, den Karren aus dem Dreck zu holen?

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Arturo Vidal trifft sehenswert zum 1:0 gegen den SV Darmstadt 98

Arturo Vidal trifft sehenswert zum 1:0 gegen den SV Darmstadt 98

Von Franz Beckenbauer unter der Woche als "Standfußballer" beschimpft, traf Arturo Vidal gegen den SV Darmstadt 98 mit einem sehenswerten Fernschuss - aus dem Stand. Aus rund 30 Metern nagelte er den Ball mit Drall nach außen unhaltbar an den Innenpfosten.

Gewinner des Tages

Durch einen späten und arg unnötigen Elfmeter gegen Werder Bremen feiert der FC Ingolstadt sein Aufstiegsmärchen weiter. Der dritte Sieg im fünften Spiel bei nur einer Niederlage gegen Tabellenführer Dortmund, alle Auswärtspartien gewonnen - die Bilanz des Klubs mit dem Autobauer im Rücken kann sich sehen lassen. Aktuell wird das mit dem Europa-League-Startplatz Tabellenrang sechs belohnt. Unter der Woche wird der Hamburger SV im Audi Sportpark gastieren.

Verlierer des Tages

Der VfB Stuttgart erlebt einen wahren Seuchenstart. Aus Sicht der Fans ist es zum Verzweifeln. Die Schwaben spielen eigentlich sehenswerten Fußball, kreieren viele Torchancen und gehen am Ende immer als Verlierer vom Platz. Gegen den FC Schalke kassiert der VfB einen Konter und scheitert gefühlt 15 Mal am Knappen-Schlussmann Ralf Fährmann. Null Punkte, 5:13-Tordifferenz und Rang 17 sind die bittere Konsequenz. Nur Gladbach steht noch schlechter da. Trainer Alexander Zorniger ist wirklich nicht zu beneiden. Seine Mannschaft macht viel richtig und belohnt sich einfach nicht. Unter der Woche geht es zum Krisengipfel nach Hannover.

Bild des Tages

Diese Mal gibt es an dieser Stelle eine ganze Bildergalerie. Viele Fans in den Stadien reagierten auf die öffentliche Kritik des "Bild"-Chefredakteurs Kai Diekmann am FC St. Pauli mit Unverständnis und Protest. Diekmann hatte den Kiezkickern in einem Tweet vorgeworfen "kein Herz für Flüchtlinge" zu haben, weil sie nicht an der von dem Boulevard-Blatt und dem Paketdienst Hermes ins Leben gerufenen Aktion "Wir helfen" teilnehmen wollten. Die Meinungen dazu fielen in den meisten Stadien recht eindeutig aus.

"Wir helfen": Boykott und Proteste - So reagierten Fans am Spieltag
Während die Kölner Fans mit diesem Statement noch "Bild"-neutral reagierten ...

Während die Kölner Fans mit diesem Statement noch "Bild"-neutral reagierten ...

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