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Unglückliche Szene bei Inter-Sieg Poldis neuer Trainer von eigenem Kapitän abgeschossen


Inter Mailand hat beim Startelf-Debüt von Lukas Podolski seinen Aufwärtstrend fortgesetzt. Poldis neuer Trainer wird das Spiel dennoch nicht nur in bester Erinnerung haben.

Inter Mailand hat beim Startelf-Debüt des deutschen Fußball-Nationalspielers Lukas Podolski seinen Aufwärtstrend in der Serie A fortgesetzt. Die Lombarden gewannen mit 3:1 (2:0) gegen den bisherigen Tabellenfünften CFC Genua und sind nun seit vier Ligaspielen ohne Niederlage.

Podolski bereitete den Treffer des Serben Nemanja Vidic zum 3:1 per Ecke vor (88.) und hatte bei seinem ersten Auftritt im Mailänder Stadion San Siro einige gute Szenen.

Mancini abgeschossen

Inters Kapitän Marco Andreolli sorgte für eine kuriose Szene: Er erzielte zwar kein Tor, landete aber einen unfreiwilligen Volltreffer gelandet. Andreolli schoss den Ball aus kurzer Distanz ins Aus und traf dabei seinen Coach Roberto Mancini mit voller Wucht im Gesicht. Dieser stürzte zu Boden und musste sich von zwei Betreuern auf die Beine helfen lassen. Kurz danach konnte er aber schon darüber lachen.

Shaqiri noch nicht eingesetzt

Der Argentinier Rodrigo Palacio brachte Inter per Abstauber in Führung (12. Minute), sein Landsmann Mauro Icardi erhöhte nach einer Ecke von Hernanes auf 2:0 (39.). Den Anschlusstreffer erzielte Armando Izzo (85.). Podolski übernahm bei seinem neuen Team direkt Freistöße und Ecken und zeigte eine gute Partie. Kurz vor dem Führungstreffer setzte sich der 29-Jährige, der am Dienstag beim 1:1 bei Juventus Turin sein Debüt gefeiert hatte, gegen mehrere Gegenspieler durch, blieb aber mit dem letzten Pass hängen.

Inters zweiter Winter-Neuzugang Xherdan Shaqiri, der Ende der Woche vom FC Bayern München nach Italien gewechselt war, saß nur auf der Bank und kam noch nicht zum Einsatz. Mit Podolski setzte Inter seinen Aufwärtstrend fort, ist seit vier Spielen ungeschlagen. In der Tabelle rückte das Team mit nun 25 Zählern näher an Rang fünf heran.

Der 121-malige Nationalspieler und Weltmeister Podolski hatte bei seiner Vorstellung erklärt, mit Inter den dritten Rang und damit die Qualifikation für die Champions League erreichen zu wollen. "Jetzt liegen spannende Monate vor uns. Das Ziel ist, weiter nach oben zu marschieren, wenn möglich, den dritten Platz zu holen", sagte er. In der Europa League muss Inter im Februar gegen Celtic Glasgow antreten, im italienischen Pokal am 21. Januar gegen Sampdoria Genua.

Inter rückt an AC heran

Mit dem Sieg rückte Inter in der Tabelle bis auf einen Zähler an Lokalrivale AC Mailand heran, der am Samstag mit dem 1:1 (1:0) beim FC Turin wichtige Zähler liegen ließ. Jérémy Ménez brachte die Gäste per Foulelfmeter in Führung (3.), Kamil Glik erzielte den Ausgleich (81.). Milan verpasste mit dem dritten sieglosen Spiel in Serie den vorübergehenden Sprung auf Rang fünf. "Wir dürfen nicht mehr über den dritten Rang reden, wir müssen erstmal daran denken, uns zu verbessern, das wissen wir", mahnte Trainer Filippo Inzaghi.

feh/DPA DPA

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