HOME

2. Fußball-Bundesliga: Karlsruhe verschärft Bochums Krise, Sandhausen springt auf Platz 4

Der Karlsruher SC ist in Liga 2 die Mannschaft der Stunde. Auch Bochum konnte den Aufwärtstrend des KSC nicht stoppen. Auch Sandhausen steht sehr gut da. Zwischen Fürth und Bielefeld herrschte Langeweile.

Martin Stoll, Manuel Torres und Dimitris Diamantakos vom Karlsruher SC bejubeln ein Tor gegen den VfL Bochum

Martin Stoll, Manuel Torres und Dimitris Diamantakos (v.l.n.r.) vom Karlsruher SC hatten gleich drei Mal Grund zum Jubeln

Der Karlsruher SC hat seinen beeindruckenden Aufwärtstrend auch gegen den VfL Bochum fortgesetzt. Durch das 3:0 (1:0) über die kriselnden Bochumer überstand der KSC am Freitagabend das siebte Spiel in Serie ohne Niederlage und kletterte vorläufig auf den neunten Tabellenplatz der Zweiten Fußball-Bundesliga. Vor 15.600 Zuschauern im Wildparkstadion schossen Dimitris Diamantakos (33. Minute), Hiroki Yamada (46.) und Boubacar Barry (77.) die Tore für die Mannschaft von Trainer Markus Kauczinski. Der VfL schaffte auch im vierten Spiel nacheinander keinen Sieg und rutschte zunächst auf den fünften Tabellenplatz ab.

FSV Frankfurt - SV Sandhausen 0:1

Der SV Sandhausen ist dank eines 1:0 (0:0) beim FSV Frankfurt vorerst auf den vierten Rang der 2. Fußball-Bundesliga gesprungen. Denis Linsmayer erzielte am Freitag vor 4084 Zuschauern in der 82. Minute das Siegtor. Nach einer müden ersten Hälfte wurde die Partie nach der Pause besser. Zunächst verpasste Zlatko Dedic (54.) mit einem Lattentreffer die Führung für die Hessen. Dann kamen auch die Gäste zu Chancen. Die beste vergab Aziz Bouhaddouz, der eine Viertelstunde vor Schluss per Kopf den Pfosten traf und mit dem Nachschuss aus Nahdistanz am prächtig reagierenden FSV-Torhüter André Weis scheiterte.

SpVgg Greuther Fürth - DSC Arminia Bielefeld 0:0

Die SpVgg Greuther Fürth tritt auf der Stelle. Die Mannschaft von Trainer Stefan Ruthenbeck kam zum Auftakt des 14. Spieltags nicht über ein mageres 0:0 gegen Aufsteiger Arminia Bielefeld hinaus. Vor 9110 Zuschauern im Stadion am Laubenweg waren beide Teams extrem harmlos und konnten keinerlei spielerische Akzente setzen. Mit nur vier Punkten aus den vergangenen fünf Spielen gerät die Aufstiegszone für die Fürther weiter aus dem Blick. Die Bielefelder bleiben dank ihres zehnten Unentschiedens in dieser Saison immerhin zum dritten Mal in Serie ungeschlagen.

Wissenscommunity