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Wolfsburg, Stuttgart und Bremen eine Runde weiter - Essen schockt Düsseldorf

Die Stuttgarter Spieler jubeln mit Torschütze Sasa Kalajdzic (m.) nach dem Tor zum 1:0
Die Stuttgarter Spieler jubeln mit Torschütze Sasa Kalajdzic (m.) nach dem Tor zum 1:0, das den Sieg bedeutete
© Marijan Murat / DPA
Rot-Weiss Essen ist als einziger Viertligist in das Achtelfinale des DFB-Pokals eingezogen und hat durch einen 3:2-Sieg Fortuna Düsseldorf blamiert. Außerdem entschied der VfB Stuttgart das einzige Bundesliga-Duell am Mittwoch für sich.

Rot-Weiss Essen ist im DFB-Pokal eine Überraschung gelungen. Zum Jahresabschluss bezwang der Fußball-Regionalligist den Zweitligisten Fortuna Düsseldorf mit 3:2 (2:1) und steht damit zum ersten Mal seit zwölf Jahren wieder im Achtelfinale des Wettbewerbs.

Auch die Bundesligisten VfL Wolfsburg, VfB Stuttgart und Werder Bremen zogen am Mittwochabend in die dritte Runde ein. Im einzigen Bundesliga-Duell gewann der VfB Stuttgart mit 1:0 (1:0) gegen den SC Freiburg. Wolfsburg setzte sich daheim souverän mit 4:0 (3:0) gegen den SV Sandhausen durch und Bremen hatte beim 3:0 (2:0)-Auswärtssieg bei Hannover 96 keine Probleme.

Hitzige Partie zwischen Stuttgart und Freiburg

Die Fortuna, die auch im Viertelfinale der Vorsaison an einem Viertligisten gescheitert war, agierte in Essen überlegen. Allerdings genügte der Mannschaft von Trainer Uwe Rösler ein Doppelpack von Rouwen Hennings (36. Minute/87.), der seinen zweiten Treffer per Strafstoß erzielte, nicht. Simon Engelmann nutzte einen Patzer von Ersatzkeeper Raphael Wolf zum 1:0 für RWE (15.). Noch vor der Pause brachte Marco Kehl-Gomez die Hausherren wieder in Führung (39.) und in der 70. Minute sorgte Oguzhan Kefkir für die Vorentscheidung zugunsten der Essener.

In Stuttgart entschied Sasa Kalajdzic das baden-württembergische Derby gegen den SC Freiburg (15.). Die Gäste steigerten sich nach einem fahrigen Beginn, aber in einer hitzigen Partie bewiesen die Schwaben letztendlich die besseren Nerven. Damit kassierten die Breisgauer nach drei Pflichtspielsiegen nacheinander wieder eine Niederlage, obwohl sie in der Schlussphase einige gute Möglichkeiten hatten.

Weitaus deutlicher gewann der Bundesliga-Vierte Wolfsburg. Yannick Gerhardt (27.), Wout Weghorst (30./90. +1) und Joao Victor (41.) brachten die personell gebeutelten Wölfe auf die Siegerstraße. Beim kriselnden SVS, der chancenlos war, musste unmittelbar vor dem Anpfiff Kapitän Dennis Diekmeier wegen muskulären Problemen passen.

Werder Bremen hat keine Mühe mit Hannover 96

In einem weiteren Duell zwischen einem Erst- und einem Zweitligisten profitierten die favorisierten Bremer von einem Doppelschlag in der ersten Halbzeit. Theodor Gebre Selassie (30.) und Josh Sargent (32.) trafen. Jean-Manuel Mbom machte nach einer Stunde alles klar.

Bereits am Dienstag hatten die Erstligisten Borussia Dortmund, RB Leipzig, FC Schalke 04, Borussia Mönchengladbach und 1. FC Köln das Weiterkommen geschafft. Aus der 2. Liga sind der SC Paderborn, die SpVgg Greuther Fürth und der SC Darmstadt 98 eine Runde weiter. Komplettiert wird die zweite Runde mit den Partien Bayer Leverkusen gegen Eintracht Frankfurt am 12. Januar und Holstein Kiel gegen Titelverteidiger Bayern München einen Tag später.

Das Pokal-Achtelfinale wird dann am 2. und 3. Februar gespielt. Die Auslosung findet am 3. Januar während der ARD-"Sportschau" statt. Losfee ist der frühere Skispringer Sven Hannawald.

tis DPA

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