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Premier League Weltrekord-Angebot für Milans Kaká


Bahnt sich da etwa ein Transfer für die Ewigkeit an? Die Scheichs von Manchester City haben ihre Netze nach Milans Superstar Kaká ausgeworfen. Im Gespräch ist eine Rekord-Ablösesumme von 110 Millionen Euro. Und das Netto-Jahresgehalt für den Brasilianer? Ohne Worte...

Der englische Premier-League-Club Manchester City will Medienberichten zufolge AC Mailands brasilianischen Star Kakà für eine Rekord-Ablösesumme von umgerechnet 110 Millionen Euro verpflichten. Der reichste Club der Welt bietet dem Weltfußballer von 2007 ein Netto-Jahresgehalt von 15 Millionen Pfund, wie britische und italienische Zeitungen am Mittwoch einhellig berichteten. Der "Daily Mirror" stellte fest: "City unterbreitet sensationelles Weltrekord-Angebot für Milans Superstar Kakà."

Sollte das Geschäft zustande kommen, würde die bisherige Rekordablöse für den Franzosen Zinedine Zidane, der 2001 für 55 Millionen Euro von Juventus Turin zu Real Madrid wechselte, verdoppelt.

Wie die "La Gazzetta dello Sport" berichtete, hat Manchester Generaldirektors Gary Cook am Dienstag in Mailand bereits erste Verhandlungen mit Milans Vize-Präsident Adriano Galliani geführt. Cook sei gleich mit einer dreiköpfigen Delegation nach Italien gereist. Neben Kaká stünden auch Mittelfeldspieler Gennaro Gattuso sowie der brasilianische Torwart Dida auf dem Einkaufszettel der Briten.

Milan wohl verhandlungsbereit

Das nötige Geld hätte der Club. Im vergangenen September hatte Scheich Mansour Bin Zayed Al Nahyan den Verein übernommen und spektakuläre Spielerkäufe angekündigt. Der Scheich soll über ein Privatvermögen von 16,5 Milliarden Euro verfügen. Manchester City steht derzeitig nur auf Platz 15 der Tabelle und sucht fieberhaft nach Verstärkungen wie Kaká. "Scheich für Transfer-Weltrekord bereit", titelte die Zeiutng "The Times".

Bislang galt der 26-Jährige beim AC Mailand als unverkäuflich. Nun scheint der Club jedoch verhandlungsbereit. "Ich hoffe, dass Kaká nicht verkäuflich ist und bei Milan bleibt", sagte Club-Besitzer Silvio Berlusconi. Wie ein kategorisches Nein klinge das nicht mehr, bemerkte die "La Gazzetta dello Sport". In den vergangenen Monaten hatten sich bereits der FC Chelsea und Real Madrid um den Mittelfeldspieler bemüht, der 2003 für eine Ablösesumme von nur acht Millionen vom brasilianischen Club San Paolo nach Italien gewechselt war.

DPA/kbe


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