HOME

Stimmen zum Bayern-Sieg über den BVB: "Es ist schwer, nach so einem Spiel die Worte zu finden"

Miese Stimmung in Dortmund, Glücksgefühle bei den Bayern: Der BVB wurde bei der 0:5-Niederlage gegen die Bayern vorgeführt. Die Stimmen zum Spiel.


#FCBBVB Netzreaktionen: "Trommelfeuer aus der Lederhose" – Twitter-User zerlegen Dortmunder ein zweites Mal

Borussia Dortmund hat sich von den Bayern in der Allianz Arena vorführen lassen. Mit 0:5 gingen die Borussen unter und verloren die Tabellenführung an die Münchner, die nun mit einem Punkt vorne liegen. 

Die Stimmen zum Spiel: 

Marco Reus (BVB): "Wir haben einfach katastrophal gespielt und verteidigt. Wir hatten null Druck nach vorne. Bayern war besser, das müssen wir neidlos anerkennen. So dürfen wir nicht auftreten, sonst bekommen wir auch gegen andere Mannschaften Probleme. Bayern ist kein Karnevalsverein. Wir waren hier klar die schlechtere Mannschaft. "

Lucien Favre (Trainer BVB): "Das war eine Lehrstunde, das müssen wir klar sagen. Bayern war viel besser, hat mit viel Tempo, viel technischem Tempo und mit der richtigen Bewegung im richtigen Moment gespielt. Wir müssen uns auf die nächsten Spiele konzentrieren und fertig. Wenn wir so spielen wie heute, wird es schwierig."

Zur Leistung von Lukasz Piszczek: "Man hat gesehen, dass er zwei Monate nicht mehr gespielt hat. Aber er hat die ganze Woche gut trainiert. Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn er nicht gespielt hätte."

Michael Zorc: (Sportdirektor BVB):  "Es ist schwer, nach so einem Spiel die Worte zu finden. Wir haben heute alles vermissen lassen, was eine Spitzenmannschaft ausmacht. Insbesondere hatte ich das Gefühl, dass wir dieser Konstellation mental nicht gewachsen waren. Wir haben Fehler gemacht, die manche Spieler das letzte Mal in der A-Jugend gemacht haben. Wir waren mental nicht in der Lage, das Spiel so zu spielen, wie wir es können."

Manuel Neuer (FC Bayern): "Es war ein guter Auftritt. Wir sind sehr froh darüber. Wir haben in allen Mannschaftsteilen sehr gut zusammengespielt. Wir waren sehr dominant. Darauf mussten wir lange warten. Wenn Dahoud den am Anfang reinmacht, kann es auch anders laufen. Das war ein Glücksmoment. Es war ein sehr geschlossener Auftritt, wir haben Dortmund kaum Luft zum Atmen gegeben."

Kovac: Fußball ist merkwürdig

Niko Kovac (Trainer FC Bayern): "Fußball ist merkwürdig, man kann ihn nicht immer genau erklären."

Und weiter: "Jetzt haben wir wieder mit einem Sechser und zwei Achtern gespielt und haben alles abgeräumt. Die Jungs vorne haben alle gut gearbeitet. Bis auf einen Schuss war von Dortmund nicht viel zu sehen. Wir wussten, dass Zagadou anfällig ist und sind vorne gut draufgegangen."

Auf die Frage, ob er zur Party von Boateng geht: "Sicher nicht."

Mats Hummels (FC Bayern): "Wollten von vorherein zeigen, dass das heute ein Heimspiel ist. Wir sind am besten, wenn wir aktiv mit und gegen den Ball sind. Wir wissen schon selber, wenn wir Sachen falsch machen. Dass wir gegen Heidenheim nach dem 4:2 noch das 4:4 kriegen und hätten ausscheiden können, wissen wir, dass wir viel falsch gemacht haben. Wichtig war, dass wir kein Gegentor bekommen. So wie wir in den ersten 45 Minuten gespielt haben, sind wir eine Top-Mannschaft. Das Passive, das Verteidigen gegen den Ball, liegt uns nicht so. Es war auch schon gegen Liverpool anders angedacht. Es war nicht so, dass der Trainer gesagt hat, wir wollen passiv spielen."

Über seine Zukunft bei den Bayern: "Ich finde es eine gute Sache, wenn man sich gegenseitig zur Höchstleistung pushen muss. Ich mag Konkurrenzkämpfe. Ein bisschen Konkurrenz schadet nicht." 

Witzige Parodie für guten Zweck: Nach Ribérys Prollsteak: Frankfurter Basketballteam veräppelt den Fußballer

Über Boatengs Party: "Ich schaue wahrscheinlich mal kurz vorbei, aber nicht so lange, wir haben noch viele Ziele. Das Wasser soll da sehr gut schmecken."

Robert Lewandowski (FC Bayern): "Ich freue mich sehr, dass wir heute richtig gut gespielt und gewonnen haben." 

Über seinen Torrekord (201 Treffer): "Das bedeutet mir viel. Ich hätte nie geglaubt, dass ich so viele Tore in der Bundesliga schießen würden. Ich bin sehr stolz, in einem Klub mit nur fünf Spielern zu sein. Aber das Wichtigste ist, was wir im nächsten und übernächsten Spiel machen. Wir sind nur einen Punkt vorne, das wird ein schwieriger Weg."

tis

Wissenscommunity