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Transfer-Geschacher: HSV plant nicht mit Podolski

Nach einem Treffen mit Uli Hoeneß hat HSV-Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer Spekulationen über ein Tauschgeschäft zwischen Ivica Olic und Lukas Podolski zurückgewiesen. Ganz ausschließen wollte Beiersdorfer einen Transfer aber nicht.

Nach einem Treffen mit Bayern München in Dubai hat Hamburgs Sportdirektor Dietmar Beiersdorfer Spekulationen über ein Tauschgeschäft zwischen Ivica Olic und Lukas Podolski zurückgewiesen. "Das ist im Moment nicht vorgesehen. Ivica hat sich zum 1. Juli für den FC Bayern entschieden. Das ist der Stand der Dinge. Und es gibt auch keinen neuen Stand", sagte Beiersdorfer am Montag in Dubai, wo der HSV am Dienstag (16.00 Uhr MEZ/live im DSF) im Rahmen der Dubai Football Challenge auf den AC Mailand trifft.

Am Sonntagabend hatte sich Beiersdorfer mit seinem Münchner Kollegen Uli Hoeneß und Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann im Emirat am Persischen Golf "in entspannter Atmosphäre" getroffen. "Da haben wir über ganz viele Sachen gesprochen, aber nicht über einen Podolski-Wechsel. So viel ich weiß, will Lukas Podolski doch zum 1. FC Köln", sagte Beiersdorfer.

Beiersdorfer will Transfer im Sommer nicht ausschließen

Ganz ausschließen wollte er aber einen Transfer des abwanderungswilligen Podolski im Sommer auch nicht: "Fakt ist, dass wir zum 1. Juli einen neuen Stürmer brauchen. Podolski ist ein sehr guter Spieler. Aber wir haben Zeit."

Derzeit verhandelt der FC Bayern nach Aussage von Hoeneß jedoch nur mit Köln über einen Wechsel. Der FC ist bisher aber nicht bereit, die vom FC Bayern geforderten zehn Millionen Euro zu zahlen. Köln bietet angeblich nur 7,5 Millionen. Hoeneß hofft dennoch auf ein Ende des leidigen Themas bis Ende Januar. Wer letztendlich die Ablöse für den 23 Jahre Angreifer bezahlt, ist dem Bayern-Manager aber offensichtlich egal: "Uns ist der HSV genauso lieb."

Podolski hat Reservistenrolle satt

Sicher ist bisher nur, dass Podolski seine Reservistenrolle beim FC Bayern satt hat und den Verein verlassen wird - und dass der Kroate Olic zum 1. Juli ablösefrei vom HSV nach München kommt. "Die Bayern können sich auf ihn freuen. Ich kann nur in höchsten Tönen von ihm sprechen. Er gibt immer alles", sagte Beiersdorfer. Dass Olic in Hamburg wegen seines angekündigten Wechsels Probleme bekommen wird, glaubt der HSV-Sportdirektor nicht: "Er wird sich bis zum Schluss 100 Prozent für uns einsetzen. Er wird den nötigen Rückhalt von uns bekommen."

SID / SID

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