Transfer-Wahnsinn Hoeneß öffnet die Schatulle


Der FC Bayern München hat sich ins Rennen um das argentinische Super-Talent Sergio Aguero eingeschaltet und ein Angebot abgegeben, das es in sich hat. Ein anderer Star wird wohl nicht an die Isar wechseln.

Der deutsche Fußball-Meister Bayern München hat laut einem Medienbericht ein Angebot für den argentinischen Profi Sergio Aguero abgegeben. "Die einzigen Clubs, die ein konkretes Angebot gemacht haben, waren erst Villarreal und danach Bayern München", zitiert die Münchner Tageszeitung "tz" den Vereins-Präsidenten von Independiente Buenos Aires, Julio Comparada. Demnach hätten die Münchner knapp 15,7 Millionen Euro geboten, die Offerte aus Spanien habe bei rund 11,6 Millionen Euro gelegen. Nach Ansicht von Comparada "scheint es unmöglich", den 17 Jahre alten Offensivspieler in der argentinischen Hauptstadt zu halten.

Vereins-Pressesprecher Mario Peripolli hatte der dpa am Dienstag gesagt, es habe bislang keinen offiziellen Kontakt mit der Vereinsführung und keinerlei Verhandlungen gegeben. Wie der Pressesprecher weiter mitteilte, habe Bayern-Manager Uli Hoeneß am Wochenende "nicht nur Aguero, sondern auch andere Spieler beobachtet".

Keine Chance auf van Bommel?

Nach Ansicht von Roy Makaay können sich die Münchner zumindest den Zugang seines Landsmanns Mark van Bommel (FC Barcelona) abschreiben. "Ich gehe nicht davon aus, dass er Barcelona verlässt. Sie hatten die Chance, ihn vor zwei Jahren zu holen. Letztes Jahr waren sie zu spät", sagte der Torjäger. "Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass er nach einem Jahr die Intention hat, zu wechseln." Ein Wechsel sei "sehr schwer oder vielleicht unmöglich".

DPA DPA

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