Uefa-Cup-Auslosung Frankfurt trifft auf "Hammergruppe"


Die Gruppen-Auslosungen des Uefa-Cups legen den deutschen Teams schwere Brocken in den Weg. Eintracht Frankfurt trifft auf Newcastle, Bayer Leverkusen auf Brügge. Weitere sportlich schwere Gegner warten auf die Mannschaften.

Auf dem Weg in die Runde der letzten 32 Mannschaften müssen die deutschen Hoffnungsträger in der Gruppenphase des Uefa-Pokals schwere Brocken aus dem Weg räumen. Eintracht Frankfurt erwischte ein "Hammer-Los" und trifft in der Gruppe H auf Newcastle United, Celta Vigo, US Palermo und Fenerbahce Istanbul. Bayer Leverkusen spielt in der Gruppe B gegen den FC Brügge, Besiktas Istanbul, Dinamo Bukarest und Tottenham Hotspur mit dem ehemaligen Bayer-Torjäger Dimitar Berbatow.

"Eine Hammergruppe, in der jede einzelne Begegnung zu einem Fußballfest werden wird. Ich freue mich total auf diese Gegner", kommentierte Eintracht-Stürmer Michael Thurk das Ergebnis der Auslosung im uefa-Hauptquartier in Nyon. "Das ist eine wahnsinnig tolle Gruppe. Wir freuen uns auf diese super Spiele, können viel lernen. Wir werden versuchen, den ein oder anderen Großen zu ärgern", erklärte Trainer Friedhelm Funkel.

Der Uefa-Cup-Sieger von 1980 startet am 19. Oktober vor heimischer Kulisse gegen den derzeitigen Tabellenzweiten der Serie A, US Palermo, in die Zwischenrunde. Heimvorteil genießen die Frankfurter zudem am 30. November gegen Newcastle. Auswärts müssen die in dieser Saison noch ungeschlagenen Hessen am 2. November bei Celta Vigo und am 13. Dezember beim türkischen Rekordmeister in Istanbul antreten. "Wir sind in dieser Gruppe der Underdog. Es ist wirklich super, gegen solche Mannschaften spielen zu können", meinte Torwart Markus Pröll. "Wir sind hochzufrieden, weil wir überwiegend geographisch gut zu erreichende und renommierte Gegner zugelost bekommen haben. Sportlich gesehen haben wir eine klare Außenseiterchance", sagte Vorstandschef Heribert Bruchhagen. Die Frankfurter, die erstmals seit über elf Jahren wieder international vertreten sind, erhoffen sich Mehreinnahmen in Höhe von zwei bis drei Millionen Euro.

Attraktive, aber sportlich schwere Gegner

Eine schwere, aber nicht unlösbare Aufgabe erhielt Bayer Leverkusen. "Die Gruppe ist sehr stark besetzt und nicht einfach. Wir haben attraktive Gegner erhalten, aber sportlich schwere", sagte Leverkusens Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser. Trainer Michael Skibbe sieht seine Mannschaft aber nicht chancenlos. "Es ist alles sehr ausgeglichen und jeder kann jeden schlagen. Ich freue mich, dass wir überhaupt dabei sind. Wir haben ein Jahr dafür gekämpft und ich hoffe natürlich, dass wir uns für die nächste Runde qualifizieren."

Die Leverkusener starten am 19. Oktober beim 13-maligen belgischen Meister FC Brügge in die Gruppenphase. In der BayArena empfängt der Bundesligist dann am 23. November Tottenham. "Besonders schön ist, dass es da ein Wiedersehen mit Dimitar Berbatow gibt", sagte Skibbe. Es folgen das zweite Auswärtsspiel beim 17-maligen rumänischen Meister Dinamo Bukarest (29. November) und zum Abschluss am 14. Dezember die Heimpartie gegen den türkischen Pokalsieger Besiktas Istanbul.

DPA DPA

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