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Ex-Bayern-Sportdirektor: Warum Matthias Sammer der Profi-Fußball derzeit nicht reizt

Aus gesundheitlichen Gründen nahm Matthias Sammer im Sommer 2016 seinen Hut als Sportvorstand des FC Bayern. Seither war es ruhig geworden um den 49-Jährigen. In der ARD äußerte er sich nun zu seinen Zukunftsplänen.

Matthias Sammer während seines Auftritts im "Sportschau Club" der ARD

Für Matthias Sammer war es die richtige Entscheidung, den Job beim FC Bayern schnell aufzugeben

Wegen einer Durchblutungsstörung im Gehirn hatte sich Matthias Sammer im Sommer vergangenen Jahres vom einen auf den anderen Moment von seinem Posten als Sportvorstand von Bayern München verabschiedet und sich ins Privatleben zurückgezogen. Seither war es ziemlich ruhig um den früheren Nationalspieler geworden, nur selten drangen Details zu seinem Gesundheitszustand an die Öffentlichkeit. 

Nach dem DFB-Pokal-Viertelfinale zwischen München und dem FC Schalke 04 am Mittwochabend gab Sammer im "Sportschau Club" der ARD ein Interview und machte darin deutlich, dass er in absehbarer Zeit nicht auf die große Fußball-Bühne zurückkehren wolle und stattdessen seine Rolle als Privatmann sehr genieße. "Mir geht es gut. Ich bin vergnügt. Ich bin zufrieden. Ich bin viel zu Hause", sagte der 49-Jährige im Gespräch mit Moderator Alexander Bommes.

Matthias Sammer: Fußball wird immer Bestandteil meines "Lebens bleiben"

Die damaligen Geschehnisse selbst betrachtet der ehemalige Sportdirektor des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) als "Streifschuss". Er lasse sich viel Zeit, um alles zu reflektieren. "Dafür bin ich im Nachhinein eher dankbar."

Für Sammer war es die richtige Entscheidung, den Job beim FC Bayern schnell aufzugeben. Bereits an dem Abend im Krankenhaus sei es ihm klar geworden. Er habe jetzt das Gefühl, dass "mein Ball rund ist", sagte Sammer. "Das Spiel ist vielleicht aus, aber mein Ball ist rund." Der Fußball wird aber immer ein Bestandteil seines "Lebens bleiben." In der Zukunft will der Europameister von 1996 seine Erfahrungen als TV-Experte und bei einem Talente-Projekt einbringen.

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