Fußball-WM 2010 Müller warnt vor Serbien


Der Anfang ist gemacht, nun folgt der vermeintlich schwerste Gegner in der Gruppe. Thomas Müller warnte im DFB-Quartier vor den Serben, auf die Jogi Löws Mannschaft am Freitag treffen wird. Dennoch ist das Team zuversichtlich - und auch Ex-Teamchef Rudi Völler glaubt an einen Sieg.

Mit voller Kraft hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft am Dienstag die Vorbereitung auf das zweite WM-Gruppenspiel gegen Serbien aufgenommen. "Es wird ein gefährliches Spiel, ein enges Ding", warnte der Münchner Thomas Müller vor der Partie am Freitag in Port Elizabeth. "Für uns heißt es, konzentriert zu bleiben und weiterzuarbeiten", sagte nach dem 4:0-Auftakt gegen Australien Bundestrainer Joachim Löw, der das Training für Mittwoch sogar extra auf die Anstoß-Zeit des Serbien-Spiels um 13.30 Uhr legt.

Lukas Podolski freute sich während der Pressekonferenz am Dienstag über die gute Stimmung in Fußball-Deutschland: "Die Euphorie ist, glaube ich, größer als bei der WM 2006. Ich hoffe, dass es genauso weitergeht, wir haben souverän gewonnen und einen erfolgreichen Start hingelegt. Wir werden uns jetzt auf Serbien konzentrieren." Dass die deutsche Mannschaft derzeit den attraktivsten Fußball der WM spielt, wundert den Kölner nicht: "Die Nationalmannschaft ist für Offensivfußball da. Das haben wir über Jahre so trainiert. Das hat sich in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt. So wie wir derzeit Fußball spielen, will es der Trainer auch."

Der ehemalige DFB-Teamchef Rudi Völler, der am Dienstag das deutsche WM-Quartier in Erasmia besuchte, sieht keine Gefahr, dass die jungen Spieler um Mesut Özil nach dem überzeugenden Sieg im ersten Spiel nun Serbien zu leicht nehmen könnten. "Die Spieler gehen vernünftig mit der Situation um. Jetzt wird es ein bisschen schwieriger. Aber mit der richtigen Einstellung wird auch dieses Spiel gewonnen und man steht schon im Achtelfinale", sagte Völler.

P.S.: Ist das Spiel gegen Serbien das schwerste Gruppenspiel für die DFB-Elf? Diskutieren Sie das Thema auf Fankurve 2010 der Facebook-Fußballfanseite von stern.de.

DPA/dab DPA

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