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Pressestimmen zu Spanien - Chile: "Das war mal Kunst, aber kann jetzt weg"

Die Medien sind sich einig: Spaniens große Ära ist vorbei. Häme gibt es kaum, dafür hat dieses Team in den vergangenen sechs Jahren zu viel geleistet. In Spanien wird die Mannschaft sogar gefeiert.

Sergio Ramos mochte gar nicht mehr hinsehen: Weltmeister Spanien ist bereits nach zwei WM-Spielen ausgeschieden

Sergio Ramos mochte gar nicht mehr hinsehen: Weltmeister Spanien ist bereits nach zwei WM-Spielen ausgeschieden

Der Weltmeister kann seinen Titel bei der Fußball-WM in Brasilien nicht mehr verteidigen - nach bereits zwei Spielen ist Spanien ausgeschieden! Auf das 1:5-Debakel gegen die Niederlande folgte ein 0:2 gegen starke Chilenen. Die Medien sind sich einig: Die Ära des Tiki-Taka ist zu Ende. In den spanischen Medien wird die Elf dennoch gefeiert.

Deutschland

"Spiegel Online:" "Der blamierte Weltmeister"

"Zeit Online:"

"Das war mal Kunst, aber kann jetzt weg"

"Sueddeutsche.de:"

"Sturz des überforderten Hegemons"

"Frankfurter Allgemeine Zeitung:"

"Abgang einer Fußball-Weltmacht"

"Welt:"

"Die größte Fußball-Ära der Neuzeit endet im Desaster"

"sport1:"

"Das Ende der Götter in Rot"

Spanien

Marca "The End. Das bedauerliche Ende der größten Epoche des spanischen Fußballs" (...) Zerschmettert! - vom Himmel in die Hölle. Es war schön, aber im Leben ist alles irgendwann einmal vorbei. (...) Adiós goldene Jahre" - Danke für sechs tolle Jahre! Aber was nun? (...) Der Verband will unter allen Umständen an Vicente del Bosque festhalten. Wenn es jedoch nicht gelingt, den Trainer zum Weitermachen zu überreden, ergibt sich eine Notlage, auf die man nicht vorbereitet ist."

"El Mundo"

: "Das Imperium, das sechs Jahre lang den Weltfußball dominiert hat, zerfällt nun ebenso wie die großen Reiche in der Geschichte untergegangen sind. Das Maracaná-Stadion wird zu einem Friedhof der Könige."

"ABC":

"Das Maracaná-Stadion hat einen weiteren Grabstein. Hier ruht das weltmeisterliche Spanien, das nach Brasilien kam, dort aber nicht Fußball spielte."

"As":

"Es war schön, so lange es dauerte. Aber nun ist es zu Ende."

"As"-Chefredakteur Alfredo Relaño, einer der renommiertesten Sportkommentatoren:

"Das Ende ist hart: nur ein Tor in zwei Spielen, und das auch nur per Elfmeter, ausgeschieden nach nur zwei Partien. Das letzte Spiel gegen Australien ist nun wie eine Strafaktion. Wir verabschieden uns von einer großen Fußballer-Generation. Spaniens Fußball befindet sich unter einer schwarzen Wolke. Aber die Tage, Monate und Jahre werden vergehen, und es werden wieder glorreiche Zeiten kommen. Bittet nicht um Verzeihung. Wir sind Euch vieles schuldig."

"El Mundo Deportivo":

Spanien verabschiedet sich durch die Hintertür."

"Sport":

"Spanien erlebt ein historisches K.o."

"El País":

"Spanien war die Titanic. Die beste spanische Nationalmannschaft der Geschichte scheidet bei der WM aus und beendet eine unwiederholbare Etappe. Wenn die Erschütterung vorbei ist, muss 'La Roja' gut und präzise analysiert werden.

Die Aufmachung der spanischen Sportzeitung "Marca"

Die Aufmachung der spanischen Sportzeitung "Marca"

Chile

"La Segunda:" "Chile eliminiert Spanien und steht selbst im Achtelfinale."

"La Nación:"

"Historischer Abend. Chile schlägt den Weltmeister und steht bereits im Achtelfinale."

Italien

"Corriere dello Sport": "Sensationell: Spanien draußen, Chile feiert mit Vargas. Das ist das Ende eines Zyklus, das Ende von Tiki-Taka."

"Gazzetta dello Sport":

"Spanien - das Ende einer einzigartigen Epoche. Eine Sensation. Erstmals ist ein Weltmeister nach nur zwei WM-Spielen draußen."

"Corriere della Sera":

"Der Fall der Götter, schon sind die Weltmeister eliminiert. Der König ist tot, es lebe der König: Chile zieht zusammen mit den Niederlanden ins Achtelfinale ein."

"La Repubblica":

"Und schon das Ende der Fahnenstange. Der Weltmeister blass und nicht wiederzuerkennen. Chile schickt die Statisten des großen Spanien nach Hause."

"La Stampa":

"Adiós. Spanien ein weiteres Mal K.o.. Die Weltmeister müssen abreisen, denn Chile beendet die Ära des unschlagbaren spanischen Tiki-Taka."

Großbritannien

"Sun": "Chile zu heiß für die Weltmeister"

"Daily Mirror":

"Wenn die Mächtigsten fallen, scheint die ganze Erde zu beben. Und nach sechs Jahren Dominanz hat Spanien die schlechteste Verteidigung der WM-Geschichte hervorgebracht."

"Times":

"Den Stars der Spanier droht nach dem Ausscheiden die Axt."

"Independent":

"Die Welt der Spanier zerbricht, weil Vargas und Aránguiz Tiki-Taka zerfetzen."

Frankreich

"L'Équipe": "Die Krone liegt am Boden. Für den Weltmeister, der seit 2008 den internationalen Fußball dominierte, ist dies das Ende einer Ära."

"Le Parisien":

"Das Ende der spanischen Herrschaft. Der König ist tot. Was für ein Donnerschlag."

Niederlande

"De Telegraaf": "Chile isst Spanien auf. (...) "Weltmeister werden ist eine Leistung, aber Weltmeister bleiben ist eine Kunst."

"Volkskrant":

"Ein angeschlagener Boxer war Spanien bereits nach der Schlappe gegen die Niederlande. Am Mittwoch folgte gegen Chile der Knockout. Jetzt bekommt die Welt einen neuen Meister. Die Hierarchie wird neu formiert."

Österreich

"Kronen Zeitung": "An einem Tag alle Könige weg", "Der Weltmeister der Peinlichkeit - Das ist die größte Blamage der Geschichte"

"Österreich":

"Der Titelverteidiger muss nach Hause fahren - das ist das Ende einer großen Fußball-Ära."

feh/dpa / DPA

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