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Physiker Hawking errechnet WM-Formel: So gewinnt England sogar im Elfmeterschießen

Seit Wembley 1966 wartet England auf einen WM-Titel. Der Physiker Stephen Hawking hat nun berechnet, wie es in Brasilien klappen könnte. Im Elfmeterschießen spielt sogar die Haarfarbe eine Rolle.

Rote Trikots, europäischer Schiedsrichter, blonde Elfmeterschützen – mit diesen Komponenten soll die englische Fußball-Nationalmannschaft bei der WM in Brasilien den zweiten Titel nach 1966 holen. Der britische Physiker Stephen Hawking hat eine Formel für den englischen Erfolg aufgestellt. Im Auftrag eines Wettanbieters analysierte der 72-Jährige die vergangenen Turniere seit dem letzten Triumph der Three Lions und kommt dabei zu teils überraschenden Ergebnissen. "Sie haben festgestellt, dass ich als theoretischer Physiker marginal besser qualifiziert bin, Vorhersagen zu machen, als Paul, der Krake", schreibt Hawking zu seiner Forschung. Der Oktopus hatte als Orakel bei der WM 2010 Berühmtheit erlangt.

Mit Blick auf die Statistik empfiehlt er dem Team von Nationaltrainer Roy Hodgson in Brasilien rote Hemden und eine 4-3-3-Formation. Die englischen Chancen sollen zudem mit einem Schiedsrichter aus Europa steigen: 63 Prozent der Spiele mit einem Unparteiischen vom eigenen Kontinent wurden gewonnen im Vergleich zu 38 Prozent der Partien, bei denen ein Referee aus dem Rest der Welt pfiff. "Europäische Schiedsrichter sympathisieren eher mit dem englischen Spiel und weniger mit Ballerinas wie Suárez (Stürmer aus Uruguay/d.Red.)", glaubt Hawking.

Zudem komme es dem Erfolg der Three Lions zu Gute, je näher das Spiel an der üblichen Anstoßzeit von 15.00 Uhr stattfinde, je moderater das Klima sei und je niedriger der Austragungsort liege.

Anlauf, Haarfarbe und bloß nach oben schießen!

Auch für das von England gefürchtete Elfmeterschießen hat Hawking nützliche Tipps parat: Mehr als drei Schritte Anlauf, nach oben links oder rechts zielen - und einen hellhaarigen Schützen wählen. So fanden 84 Prozent der Versuche von blonden Spielern das Ziel, 71 Prozent bei Glatzköpfigen und nur 69 Prozent von Dunkelhaarigen. "Der Grund ist unklar. Das wird eines der großen Mysterien der Wissenschaft bleiben", sagt Hawking.

Er sei kein großer Fußball-Fan, gab der renommierte Forscher zu, die Neugier habe ihn zu dem Projekt getrieben. "Ich bin Engländer und werde unsere Jungs bis ins Finale in Rio anfeuern ... aber mein Geld setze ich auf Brasilien."

nck/DPA / DPA

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