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Sieg gegen Saudi-Arabien Lewandowski vergießt nach erstem WM-Tor Tränen – Saudi-Minister muss Spieler trösten

Robert Lewandowski fließen die Tränen, nachdem er sein erstes WM-Tor überhaupt erzielt hat
Bei Robert Lewandowski fließen die Tränen, nachdem er sein erstes WM-Tor erzielt hat
© Ding Xu / DPA
Robert Lewandowski hat bei seinem Tor gegen Saudi-Arabien große Gefühle gezeigt, weil es sein erster Treffer bei einem WM-Turnier war. Ein Profi der Saudis musste dafür nach Schlusspfiff von höchster Stelle getröstet werden.

Robert Lewandowski hatte etwas gut zu machen. Im ersten WM-Spiel gegen Mexiko vergab der Torjäger einen Strafstoß. Der mexikanische Keeper Guillermo Ochoa parierte doch tatsächlich den Schuss des Ex-Bayern-Profis und das Spiel endete 0:0. In der zweiten WM-Partie lief es für Lewandowski und seine Polen besser. Mit 2:0 schlugen sie Saudi-Arabien und haben jetzt gute Chancen, in das Achtelfinale einzuziehen.

Lewandowski war es, der mit seinem Treffer zum 2:0 in der 82. Minute den Sieg perfekt machte. Der Torjäger profitierte dabei von einem Fehler des Saudis Abdulellah Al-Malki, der einen Ball vor dem eigenen Sechzehner vertändelte. Lewandowski reagierte geistesgegenwärtig und schob den Ball ihn ins Tor.

Robert Lewandowski vergießt ein paar Freudentränen

Es war das erste WM-Tor von Robert Lewandowski überhaupt. In Russland vor vier Jahren hatte er in drei Spielen nicht getroffen. In Katar war es schließlich im zweiten Spiel soweit – und das Tor ging dem polnischen Superstar nah. Lewandowski warf sich auf den Rasen und vergrub den Kopf in den Armen. Nachdem er sich aus der Jubeltraube seiner Mitspieler befreit hatte, war deutlich zu sehen, dass er Tränen in den Augen hatte.

Die Geschichte des ersten WM-Tores von Lewandowski setzte sich in der Kabine der Saudis fort. Auf Twitter veröffentlichten die Saudis ein Video, dass zeigt, wie der Sportminister des Landes, Prinz Abdulaziz bin Turki Al-Faisal, den Unglücksraben Al-Malki tröstete. Der war offenbar todunglücklich wegen seines Lapsus', der die Niederlage besiegelte.

Noch ist nicht alles verloren für die Saudis bei der WM in Katar

Ähnlich unglücklich müssen sich auch Salem Mohammed Al-Dausari und Mohammed Al-Buraik gefühlt haben. Ersterer vergab einen Strafstoß gegen den polnischen Torwart Wojciech Szczesny, Al-Buarik scheiterte mit dem Nachschuss ebenfalls am Keeper. Dennoch hat Saudi-Arabien mit drei Punkten auf dem Konto weiterhin die Chance, das Achtelfinale zu erreichen.

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