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Zeitungsbericht: Chelsea buhlt um Klinsmann

Jürgen Klinsmann soll angeblich der neue Name sein, der als zukünftiger Trainer für den FC Chelsea gehandelt wird. Das Verhältnis zwischen Chelsea-Besitzer Roman Abramowitsch und dem gegewärtigen Coach Jose Mourinho gilt als zerrüttet.

Von Cornelia Fuchs

Die Zeitung "The Sun" vermeldete, dass Vertreter der Investment-Gesellschaft "Millhouse Capital", die dem russischen Millionär und Eigner des Fußballclubs Roman Abramowitsch gehört, Klinsmann in Los Angeles getroffen haben.

Abramowitsch soll sich für die neue Saison nach einem neuen Trainer umschauen, obwohl der jetzige Coach Jose Mourinho mehrfach hat verlauten lassen, dass er seinen Vertrag bis 2010 erfüllen will: "Aber ich kann nicht garantieren, dass ich nächste Saison noch da sein werde. Niemand spricht mit mir im Moment."

Mourinho dementiert Kontakte zu Real

Zwischen dem jetzigen Trainer Mourinho und Abramowitsch herrscht seit Monaten eisiges Schweigen. Vor allem Gerüchte, dass Mourinhos Agent mit dem spanischen Verein Real Madrid gesprochen hat, helfen da nicht. Mourinho beteuert: "Ich habe meinem Agenten verboten, mit anderen Managern zu sprechen. Ich habe dem Vorstand und den Spielern mehr als 200 Mal gesagt, dass ich bleiben will. Mehr kann ich nicht machen."

Klinsmann dagegen soll Abramowitschs Vorstellungen von einem jungen, dynamischen Trainer entsprechen, der Chelsea zu einer weltweiten Marke machen könnte. Die "Sun" schätzt, dass Abramowitsch sich etwas einfallen lassen muss, um Klinsmann nach London zu locken: "Er ist bekannt dafür, dass er sich in Los Angeles wohlfühlt und nicht besonders darauf aus ist, seine Familie umzusiedeln."

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