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Basketball-Superstar im TV "Ich würde ihm nie gegenüber sitzen" - LeBron James gibt Trump einen Korb

Basketball-Star LeBron James gibt US-Präsident Donald Trump im Interview mit CNN einen Korb
Basketball-Superstar LeBron James hat US-Präsident Donald Trump vorgeworfen, die Debatte über Respekt vor der US-Nationalhymne für seine politischen Zwecke zu missbrauchen
© Phil Long/FR53611 AP/dpa
LeBron James hat Donald Trump vorgeworfen, den Sport zu missbrauchen, "um uns zu spalten". In einem Interview mit dem US-Sender CNN zählt der Basketball-Star den US-Präsidenten wortreich an.

Basketball-Superstar LeBron James hat US-Präsident Donald Trump vorgeworfen, die Debatte über Respekt vor der US-Nationalhymne für seine politischen Zwecke zu missbrauchen. "In den vergangenen Monaten habe ich festgestellt, dass er den Sport dazu benutzt, um uns zu spalten", sagte der dreifache NBA-Champion dem US-Nachrichtensender CNN am Montag (Ortszeit).

James bezog sich bei seinen Aussagen auf die anhaltende Nationalhymnen-Diskussion in der amerikanischen Football-Liga NFL sowie auf die Tatsache, dass NBA-Kollegen wie Stephen Curry vom Meister Golden State Warriors einen Besuch im Weißen Haus aus Protest gegen Trumps Verhalten und Politik abgelehnt haben.

Vor zwei Jahren hatte San Franciscos Quarterback Colin Kaepernick als erster NFL-Profi während des Abspielens der US-Nationalhymne gekniet. Er wollte damit ein Zeichen setzen gegen Diskriminierung, Rassismus und Polizeigewalt gegen Schwarze. 

Viele Sportler auch außerhalb des American Footballs schlossen sich an. Ihre gebeugten Knie spalteten die Liga und Zuschauerschaft - und riefen auch Trump auf den Plan, der die Spieler als "Hurensöhne" beschimpfte und von den Vereinsbossen ihre Entlassung forderte.

LeBron James: "Kann mich nicht einfach zurücklehnen"

"Ich kann mich nicht einfach zurücklehnen und nichts sagen", erklärte James, der am Montag in seiner Heimatstadt Akron im US-Bundesstaat Ohio eine durch seine Wohltätigkeitsstiftung finanzierte Lerneinrichtung für Grundschulkinder eröffnete

Eine mögliche Präsidentschaftskandidatur schloss der Basketballer auf Frage des CNN-Reporters aus. Zunächst: Sollte - rein hypothetisch - einzig Donald Trump um das Amt kandidieren, würde es James "in diesem Fall wohl tun". Was er dem US-Präsidenten sagen würde, säße ihm dieser im CNN-Interview gegenüber? "Ich würde ihm niemals gegenübersitzen", so der Basketball-Star. 

fs DPA

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