Sport Morsesignale über Analkugeln? Warum Schachweltmeister Magnus Carlsen seinem Gegner Betrug vorwirft

Magnus Carlsen und Hans Niemann
Magnus Carlsen (l.) gilt als einer der besten Schachspieler der Geschichte. Der 19-jährige Hans Niemann (r.) stand noch im Oktober 2020 sehr weit hinten auf der Schach-Weltrangliste. Heute zählt er zu den besten 50. Im September schlug er Carlsen
© Crystal Fuller/Saint Louis Chess Club / DPA
Schachweltmeister Magnus Carlsen wirft Newcomer Hans Niemann Betrug vor. Und die noble Schachwelt dreht völlig durch.

Bislang diskutierte man im Schach eher über Sizilianische oder Königsindische Verteidigung und über die Bauernkette. Doch nun ist plötzlich von Analperlen die Rede. Was ist da los?

Seit einigen Wochen befindet sich die Schachwelt in heller Aufregung. Ein regelrechter Skandal erschüttert den Denksport, seit das 19-jährige US-amerikanische Talent Hans Niemann – genialisch verstrubbeltes Haar, angezündeter Blick – Anfang September den seit 2013 amtierenden Weltmeister Magnus Carlsen bei einem Turnier in St. Louis schlug. Am meisten überrascht war wohl der Jahrhundertspieler Carlsen selbst. Für den 31-jährigen Norweger war es die erste Niederlage nach 53 Siegen in Folge. Wortlos zog er sich von dem Turnier zurück.

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