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Deutsches Schwimmteam: Guter Sport - leider ohne Medaillen

Die Männerstaffel mit Paul Biedermann wird vierte – was bedeutet das? Eine Halbzeitbilanz der Leistungen der deutschen Schwimmer wirkt dürftig. Überraschend ist sie nicht.

Von Wigbert Löer, London

Ein weiterer medaillenloser Tag in der Londoner Schwimmarena – aus deutscher Sicht. Diesmal war es die 200-Meter-Freistil-Staffel, die nach gutem Halbfinale nicht aufs Treppchen steigen durfte. Sie lag mit ihrem Startschwimmer Paul Biedermann auf Platz drei, schwamm sich dann sogar auf Rang zwei vor, wurde am Ende mit einem Abstand von 0,29 Sekunden vierte. Schlecht war das nicht, aber eben einmal mehr kein olympisches Edelmetall. Paul Biedermann, 25, die große Hoffnung der deutschen Schwimmer neben seiner Freundin Britta Steffen, sagte nach dem Rennen, er suche den Fehler bei sich. Was in London passiert sei, sei "derzeit schwer zu verkaften". Er klang enttäuscht und etwas ratlos.

Der frühere Schwimm-Bundestrainer Dirk Lange hatte entschiedener geklungen, als er sich in einem Interview der "Bild"-Zeitung zur Lage des deutschen Schwimmsports äußerte, offenbar nicht ohne Wut über seinen Rauswurf. "Wer mit Bananen bezahlt, bekommt nur Affen“, analysierte Lange und hielt es damit für angebracht, seine früheren Schützlinge mit Baumbewohnern zu vergleichen. Lange behauptet, dass besser bezahlte Trainer bessere Trainer sind und nur sie die Lücke zur Spitze schließen können. Doch die Affen hätten beinahe Bronze geholt.

Die Deutschen schwimmen nicht vorne mit

Die Lücke existiert dennoch und durchaus schon etwas länger. Der doppelte Olympia-Sieg von Britta Steffen 2008 in Peking, der WM-Titel von Paul Biedermann ein Jahr später, aufgestellt in Weltrekordzeit – diese Erfolge haben überdeckt, dass Deutschland in der Breite nicht ganz vorne mitschwimmt. Dass Helge Meeuw sechster wurde und es auch Paul Biedermann allein und nun mit der Staffel ins Finale schaffte, brachte den Schwimm-Herren in London immerhin ein besseres Ergebnis als vier Jahre zuvor.

Am Donnerstag und Samstag schwimmt nun Britta Steffen, sie kann ihre Titel über 100 und 50 Meter Freistil verteidigen und den Medaillenspiegel so sichtbar aufhübschen oder bei dürftigen Ergebnissen das Gegenteil bewirken. Sollten ihr Medaillen gelingen, wäre es aber wohl vorerst das letzte Mal, dass Deutschland vorneweg schwimmt.

Es ist viel gesagt worden über die junge Chinesin

Steffen ist 28, die Londoner Gold-Schwimmerinnen wie Ye Shiwen aus China oder Ruta Meilutyte aus Litauen sind 16 und 15 Jahre alt. Es ist viel gesagt worden darüber, wie es Mädels in diesem Alter so schnell durchs Wasser schaffen können – an der Tatsache ändert sich vorerst nichts. Ye Shiwen sprang ein paar Minuten vor Paul Biedermann ins Wasser, bei den 200 Meter Lagen setzte sie sich auf den letzten 50 Metern an die Spitze und gewann zum zweiten Mal Gold. Wenn ihr das ohne Doping gelungen ist, war das magisch. Das ist den deutschen Schwimmern bislang nicht gelungen, dennoch war die Leistung der deutschen Männerstaffel über 200 Meter noch lange kein schlechter Sport.

Wissenscommunity

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Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?