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Pressestimmen zur Fußball-WM in Russland und Katar: "Die Spur des Geldes"

Nach der Vergabe der Fußball-WM an Russland und Katar ist sich die internationale Presse einig wie selten: Beim Fußball gehe es vor allem um eins: ums Geld.

Eine Fußballweltmeisterschaft in Russland und Katar? Rund um den Globus wundert man sich über die Vergabepraxis der Fifa. Während die meisten russischen Zeitungen über über Putins Coup jubeln, herrscht in den Verliererländern Belgien und Italien "Katar"-Stimmung.

Russland

"Wremja Nowostej": "In Guatemala holte Putin damals die Olympischen Spiele nach Russland, jetzt wählte er eine andere Strategie: Er fuhr vor der Abstimmung nicht nach Zürich - und schlug trotzdem wieder einmal alle."

"Kommersant": "Für Russland kann die Fußball-WM eins der teuersten und schwierigsten Projekte seiner Geschichte werden. Das bisherige Budget ist nur ein Tropfen im Meer der Kosten, die dem Land bevorstehen. Denn eine WM ist - anders als zum Beispiel die Olympischen Spiele in Sotschi - nicht auf nur eine Stadt beschränkt."

"Iswestija": "Ohne Übertreibung wird die WM in Russland ein historisches Ereignis. Wir haben erneut bewiesen, dass das Unmögliche möglich ist. Ein Märchen wurde wahr - aber es ist erst der Anfang."

"Sport Express": "Eine Fußball-Weltmeisterschaft in Russland? Hören Sie auf, das kann nicht sein, mag man sagen. Und doch stimmt es! Das ist ein Sieg für das ganze Land."

Belgien

"De Staandaard": "Weder Belgien noch die Niederlande, sondern Russland (2018) und Katar (2022). Die Fifa legt Gewicht auf das Geld. Großer Verlierer ist England."

"La Dernière Heure-Les Sports": "Russland bekam den Zuschlag für die Weltmeisterschaft 2018 trotz veralteter Infrastruktur und der Größe des Landes, die zu Transportproblemen führen könnte. Entscheidend war die Unterstützung der politischen Amtsträger, vor allem Wladimir Putins."

Italien

La Gazzetta dello Sport: "Hoch lebe Blatter. Wenn es noch eines Beweises bedurfte, dass nur die Politik zählt, da ist er. Es geht ums Geschäft - mehr oder weniger schmutzig. Es geht um Blatter, der immer gewinnt, während der jüngste von vielen Skandalen einfach an ihm abperlt. England vernichtet, die USA geohrfeigt, Spanien und Portugal enttäuscht - addio alte Fußball-Geografie."

Tuttosport: "Die Weltmeisterschaften nach Russland und Katar - was für ein Ärger."

Corriere della Sera: "Die WM der Reichen."

La Repubblica: "WM 2022 in Doha. Fußball in einer Seifenblase. Addio Fan-Freude."

Schweiz

"Blick": "Katar? Das ist ein Kulturschock sondergleichen! Die Fifa hat gespürt, dass es Zeit ist, den Nahen Osten auf die Fußball- Landkarte zu nehmen. Hat sie das? Oder waren andere Argumente überzeugender? Dass die Fifa sich einen Dreck um die Fans schert, braucht sie uns nicht mehr zu beweisen. Was zählte, war die Steuerfreiheit. Das Geld im Überfluss. Und Blatters Eitelkeit, auch den Ostblock und den Nahen Osten mit einer WM zu beglücken."

"Neue Zürcher Zeitung": "Die Fifa verfolgt damit in erster Linie die Politik, neue Fußballmärkte zu erschließen. Die Wahl Katars ist überraschend, ihr haftet etwas Irrationales an. Offensichtlich wurden Katars Willen und Einfluss unterschätzt. Denn der Golfstaat ist zwar kein Fußballland, verfolgt aber schon seit Jahren das Projekt, eine WM auszutragen. Das Bewerbungsdossier mit futuristischen und klimatisierten Stadien für drei Milliarden Dollar wirft Fragen auf."

"Basler Zeitung": "Nichts ist unmöglich. Vor allem nicht, wenn es um Macht und Geld geht - um das geht es beim Weltfußballverband eigentlich immer. Russland die WM 2018, Katar jene 2022: Gezielt haben die Mitglieder des Exekutivkomitees jenen Ländern den Vorzug gegeben, die von allen Bewerbern am meisten in Stadien und Infrastruktur investieren müssen und gleichzeitig am intensivsten mit Geldscheinen gewedelt haben. Dass der Verband der Spur des Geldes folgt, darf nun niemanden mehr überraschen. Und doch stockt einem immer wieder der Atem ob der Art, mit der auf dem Zürcher Sonnenberg Politik betrieben wird."

DPA / DPA

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Ich bin Freiberufler und werde diskreditiert!
Ich habe als Freiberufler für eine Firma gearbeitet wo bis zur letzten Minute alles super in Ordnung war. Der nächste Auftrag stand für einen Sonntag und der wurde mir ohne Begründung entzogen ohne Angaben von Gründe und das zwölf Stunden vor Antritt. Nun gut Gespräch mit der Leitung hat ergeben das eine leitende Person ein Statement abgeben hat über die Verkaufs Menge bzw Umsatz. Damit muss ich leben an diesem Tag war nicht los. Habe mich dann bei einer anderen Promotion Agentur beworben und heute ein Gespräch gehabt mit Vorführung meiner Kenntnisse. Bei dieser Präsentation wurde die mir zur Seite gestellte BC während dem Gespräch informiert von Mitarbeitern der anderen Agentur das ich nicht zu gebrauchen wäre und sogar sehr unfreundlich meinen Job verrichten. Aus diesem Grund bin ich dann nicht genommen worden. Als ich Zuhause war habe ich die alte Agentur zur Rede gestellt was das für eine Vorgehensweise wäre dort wurde ich von der Leitung mehr oder weniger kalt gestellt mit den Worten das wäre in der Branche normal man könnte nicht dulden mich dort im Store arbeiten zu lassen das wäre nicht gut für die eigene Mannschaft. Also folgender Problem ergibt sich nun. Da ich in Düsseldorf zuhause bin und dort auch meine Tätigkeit ausübe werde ich in allen Stores nun keine Aufträge mehr erhalten wenn es dieser Agentur gestattet ist ohne ein klärendes Gespräch meinen Ruf zu beschädigen. Bitte um Hilfe da meine LebensGrundlage mir gerade dadurch entzogen wird. Ich glaube es hat etwas damit zutun das ich homosexuelle bin und einer Dame das nicht passt.