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Irischer MMA-Kämpfer: Massenschlägerei nach Käfigkampf: McGregor postet kryptische Botschaft und verwirrt Fans

Am Wochenende unterlag der irische Mixed-Martial-Arts-Kämpfer Conor McGregor seinem russischen Kontrahenten Khabib Nurmagomedow im Ring. So ganz als Verlierer will er sich aber offenbar nicht sehen.

Männer versuchen, MMA-Kämpfer Khabib Nurmagomedow zurückzuhalten, nachdem Nurmagomedow ins Publikum gesprungen ist

Es sollte sein großes Comeback werden und endete in einem handfesten Skandal: Der irische Mixed-Martial-Arts-Kämpfer Conor McGregor hat am Wochenende seinen Kampf gegen den Russen Khabib Nurmagomedow durch Aufgabe in Runde vier verloren. Schlagzeilen machte der Kampf aber mit dem, was im Anschluss folgte. Nurmagomedow sprang über den Käfig, attackierte ein Mitglied von McGregors Team im Publikum. Zeitgleich sprangen offenbar Betreuer des Russen in den Ring und schlugen auf McGregor ein, es brach eine Massenschlägerei aus.

Am Montag meldet sich der unterlegene Ire nun mit einem Foto auf Twitter zurück. Mit blauem Auge, aber ansonsten äußerlich fit und mit einem Whiskey in der Hand posiert er für die Kamera und schreibt dazu kryptisch: "Wir haben den Kampf verloren, aber die Schlacht gewonnen. Der Krieg geht weiter." Was genau McGregor damit meint, geht nicht aus dem Posting hervor.

Twitter-Nutzer nehmen die Steilvorlage jedenfalls dankbar an und verhöhnen den Kampfsportler. So posten viele Bilder des Kampfes unter den Beitrag, etwa wie McGregor von einer kraftvollen Linken im Gesicht getroffen oder von Nurmagomedow im Würgegriff gehalten wird. Auch kurze Videosequenzen werden geteilt, in denen der 30-jährige Ire ordentlich Kloppe bezieht. In Anspielung an McGregors Behauptung, die Schlacht gewonnen zu haben, schreiben viele Nutzer Kommentare wie: "Wirklich?", "Was ist hiermit?", "Bist du sicher?" oder schlicht "Wovon zur Hölle redest du?".

Conor McGregor: Erster Kampf seit 2017

Vor dem Kampf am Samstag hatte McGregor seit seiner Niederlage gegen Box-Superstar Floyd Mayweather im August 2017 keinen Fight mehr bestritten. Schlagzeilen machte er im April, als er in New York mit Kollegen eine Sackkarre auf einen Bus warf. Grund für den Vorfall sollen Berichten zufolge Streitigkeiten zwischen McGregor und einem seiner MMA-Kollegen gewesen sein, der in dem Bus gesessen haben soll.

Sein Gegner vom Samstaq, Nurmagomedow, bleibt weiterhin ungeschlagen - und erhielt Lob von ganz oben. Der russische Präsident Wladimir Putin habe ihm per Telefon persönlich gratuliert. "Er hat mir gesagt, dass er sehr stolz auf mich ist", sagte Nurmagomedow.

Bei der Kampfsportart Mixed Martial Arts (MMA) dürfen sich die Kontrahenten schlagen, treten, in den Würgegriff nehmen und eine ganze Reihe von Techniken aus anderen Kampfsportarten wie Karate und Taekwondo einsetzen.

Männer versuchen, MMA-Kämpfer Khabib Nurmagomedow zurückzuhalten, nachdem Nurmagomedow ins Publikum gesprungen ist
fin

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