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Tödlicher Unfall: Extremsportler Dean Potter stirbt beim Base Jumping

Eine Extremsport-Legende hat ihre Leidenschaft mit dem Tod bezahlt: Dean Potter, 43-jähriger US-Amerikaner, ist bei einem Base Jump in Kalifornien gegen einen Felsen gesprungen und gestorben.

Dean Potter vor Jahren bei einer Outdoor-Messe in Friedrichshafen

Dean Potter vor Jahren bei einer Outdoor-Messe in Friedrichshafen

Der US-Extremsportler Dean Potter und ein weiterer Mann sind Medienberichten zufolge bei einem Sprung-Unfall im kalifornischen Yosemite-Nationalpark ums Leben gekommen. Die beiden seien bei einem "Base Jump" getötet worden, sagten Offizielle des Parks der "Los Angeles Times".

Beim "Base Jump" stürzen sich die Sportler mit einem Fallschirm von Häusern, Brücken oder Bergen. Rund 100 Rettungskräfte hätten sich am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) auf die Suche nach den Männern gemacht, nachdem sie nach einem Sprung aus rund 900 Metern Höhe nicht zurückgekehrt und von einem Bekannten als vermisst gemeldet worden seien, sagte ein Parksprecher der Zeitung. Die Leichen wurden den Berichten zufolge später im Yosemite-Tal gefunden.

Fataler Flug durch engen Fels-Spalt

"Base-Jumpen" ist in den US-Nationalparks verboten. Dennoch wollten die beiden Männer mit ihren Wingsuit-Gleitfluganzügen durch einen engen Spalt zwischen zwei Felsen fliegen, wie es in den Berichten weiter heißt. Offenbar misslang das Manöver und die Männer prallten gegen die Felsen. Extremsport-Fans aus aller Welt hinterließen auf Potters Facebook-Seite Trauerbotschaften.

Potter war als Extrembergsteiger und "Base Jumper" in der Szene bekannt. 2003 gewann er den Laureus World Sports Award als bester Alternativsportler. Ein Jahr später entging der Amerikaner knapp dem Tod, nachdem sich bei einem Sprung in Mexiko sein Fallschirm nicht richtig öffnete. Potter wurde 43 Jahre alt.

tis/DPA/AFP / DPA

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