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DTM: Bernd Schneider gewinnt auf dem Lausitz-Ring

Der Mercedes-Pilot entschied am Pfingstsonntag souverän den vierten Lauf des Deutschen Tourenwagen Masters zu seinen Gunsten

Der Mercedes-Pilot entschied am Pfingstsonntag souverän den vierten Lauf des Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) zu seinen Gunsten

Tourenwagen-Routinier Bernd Schneider hat im "Glutofen" EuroSpeedway Lausitz trotz 34 Grad im Schatten kühlen Kopf bewahrt. Der Mercedes-Pilot aus St. Ingbert entschied am Pfingstsonntag souverän den vierten Lauf des Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) zu seinen Gunsten und übernahm durch seinen zweiten Saisonsieg wieder die Führung in der Gesamtwertung. "Es tut gut, wieder zu gewinnen", sagte der 38 Jahre alte Saarländer klatschnass geschwitzt und überglücklich nach zuletzt zwei schmerzhaften Niederlagen.

Opel überraschend auf dem zweiten Platz

Der Brite Peter Dumbreck belegte im Opel überraschend den zweiten Platz vor Audi-Rivale Mattias Ekström (Schweden). Damit standen erstmals in dieser Saison Fahrer aller drei Marken auf dem Podest. Für Mercedes war es zudem 2003 der vierte Sieg in Serie; für Opel die beste Platzierung seit zweieinhalb Jahren. Dementsprechend wild feierten die Rüsselsheimer. "Alles ist perfekt gelaufen", jubelte Dumbreck über seinen Husarenstreich. "Ich bin überrascht, dass wir so schnell waren." Den erfolgreichsten DTM-Auftritt Opels seit dem Doppelsieg beim Saisonfinale 2000 rundeten Timo Scheider (Braubach) als Vierter und der Schweizer Alain Menu als Sechster ab.

Schneider unbeeindruckt von der Hitze

Schneider spulte auf dem 4,534 km langen Grand-Prix-Kurs völlig unbeeindruckt von der drückenden Schwüle in einem insgesamt unspektakulären Rennen souverän seine Runden ab. Der frühere Formel- 1-Fahrer gewann nach 35 Runden (158,69 km) in 59:49,631 Minuten. Dumbreck lag 6,813 Sekunden zurück. Schneider nutzte seine Pole- Position optimal und verschaffte sich gleich einen kleinen Vorsprung. Nur wegen seines frühen ersten Boxenstopps konnte sein Markenkollege Marcel Fässler vorübergehend die Spitze übernehmen. Der Schweizer fiel nach seinem ersten Pflichthalt aber wieder zurück.

Gesamtwertung

In der Gesamtwertung hat Schneider (29 Punkte) nach vier von zehn DTM-Läufen drei Zähler Vorsprung vor seinem Markenkollegen Christijan Albers (26). Der junge Niederländer, der die beiden letzten Rennen gewonnen hatte, kam auf dem EuroSpeedway nur auf den siebten Rang. Dritter des Gesamtklassements bleibt Fässler (21), obwohl er am Sonntag nicht punkten konnte. Dumbreck (18) ist jetzt Fünfter hinter Titelverteidiger Laurent Aiello (Frankreich/19), der in Klettwitz im Audi TT-R Achter wurde.

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