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Eishockey Eisbären gewinnen Prestigeduell gegen Adler


Nach der 1:5-Klatsche in Augsburg haben sich die Eisbären Berlin im Spitzenspiel gegen die Adler Mannheim wieder von ihrer besseren Seite gezeigt. Mit dem 4:2-Erfolg behauptete der Titelverteidiger die Tabellenspitze.

Die Eisbären Berlin haben mit einem Sieg im Duell der DEL-Rekordmeister ihre Ambitionen auf die optimale Ausgangsposition für die Playoffs unterstrichen. Nach der bitteren 1:5-Klatsche in Augsburg setzte sich der Hauptstadt-Club im Topmatch des 48. Spieltags der DEL mit 4:2 gegen die Adler Mannheim durch.

In der Tabelle liegen die Berliner mit nunmehr 87 Punkten weiter an der Spitze. Der ERC Ingolstadt ist mit drei Zählern Rückstand Zweiter. Die Mannheimer ließen den Kontakt zur Spitze nach zwei Niederlagen am Wochenende abreißen und folgen mit 81 Zählern erst auf Rang vier hinter Vizemeister Grizzly Adams Wolfsburg (82).

Berlin und Mannheim defensiv stark

In Berlin aber ging es um Rang eins. Das wurde im Duell der jeweils fünfmaligen DEL-Meister von Beginn an deutlich. Beide Teams agierten taktisch hochdiszipliniert und ebenso konzentriert. Die Folge: Keine Tore im ersten Abschnitt. "Beide Mannschaften stehen gut in der Defensive", betonte Mannheims Nikolai Goc.

Ausgerechnet in Unterzahl gingen die Gäste dann aber durch Denis Reul in Führung. Der Mannheimer Jubel währte jedoch nur 56 Sekunden: Da traf Florian Busch mit einem Abstauber zum Ausgleich. So ging es weiter. Michael Glumac erzielte das zweite Mannheimer Tor, Richie Regehr egalisierte.

"Jetzt wird es härter. Jetzt geht es um die entscheidenden Punkte", betonte Berlins André Rankel mit Blick auf die besten Playoff-Plätze, ehe er in der Schlussphase dem 3:2 von Teamkollege Darin Olver die Entscheidung folgen ließ.

Haie weit von den Playoff-Plätzen entfernt

Ganz andere Sorgen plagen Ex-Bundestrainer Uwe Krupp mit seinen Kölner Haien. Die Rheinländer zogen mit 2:6 in Wolfsburg klar den Kürzeren. Dabei hatte Felix Schütz die Haie durch einen Doppelpack sogar in Führung gebracht. Nachdem die Wolfsburger vor 3135 Zuschauern im zweiten Drittel die Partie zum 3:2 gedreht hatten, machten sie binnen 4:13 Minuten im Schlussabschnitt alles klar.

Dem zweiten Tor von David Laliberté ließen Norman Milley und Adrian Foster die Grizzly-Treffer fünf und sechs folgen. Die Haie (12. Platz/62 Punkte) haben nun sieben Punkte Rückstand auf den entscheidenden zehnten Platz, der noch zur Teilnahme an den Pre-Playoffs berechtigt.

In die Top Ten schoben sich dagegen die Krefeld Pinguine (10./69) dank eines 3:1-Erfolgs beim EHC München. Die Iserlohn Roosters demontierten vor heimischer Kulisse den Tabellenvorletzten Nürnberg Ice Tigers (52) mit 5:0. Die Sauerländer schoben sich vom zehnten auf den achten Platz (71) vor.

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