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Eishockey: Playoff-Siege für Eisbären Berlin und Adler Mannheim

Voller Euphorie waren die Straubing Tigers in das Playoff-Halbfinale der DEL gestürmt, mussten sich nach starkem Beginn jedoch dem großen Favoriten aus der Hauptstadt geschlagen geben – zwei Youngster aus der Berliner Talentschmiede brachten die Eisbären auf Kurs. Auch die Adler erwischten einen Start nach Maß.

Die Eisbären Berlin haben den Siegeszug von Außenseiter Straubing Tigers zum Auftakt der Halbfinal-Playoffs in der Deutschen Eishockey-Liga gestoppt. Der Titelverteidiger wurde im ersten Duell der Vorschlussrunde seiner Favoritenrolle gerecht und setzte sich vor heimischer Kulisse mit 4:1 gegen die Niederbayern durch.

Auf fremdem Eis gelang den Adlern aus Mannheim ebenfalls ein Start nach Maß in die Runde der besten Vier. Der wie Berlin fünfmalige DEL-Champion setzte sich im ersten Spiel der best of five-Serie beim ERC Ingolstadt ebenfalls mit 4:1 durch und hat sich damit eine gute Ausgangslage für die kommenden Aufgaben geschaffen.

Zwei Youngster treffen

Die Berliner ließen sich von dem 4:0-Sieg-Durchmarsch der Straubinger im Viertelfinale gegen Wolfsburg nicht beirren. Nach nur 151 Sekunden bejubelten die Hausherren den Führungstreffer durch Daniel Weiß. Der Youngster aus der Berliner Talentschmiede brachte den Favoriten per Bauerntrick schon nach drei Minuten in Führung.

Mit Constantin Braun legte das nächste Eigengewächs rund fünf Minuten später nach und kam nach einem abgefälschten Schuss an den Puck – das 2:0 per Tunnel war dann Formsache. Vor 14.200 Zuschauern gaben sich die Gäste aber nicht geschlagen. In der siebten Minute des zweiten Drittels gelang Calvin Elfring der Anschlusstreffer aus dem hohen Slot.

Im Duell des Hauptstadt-Clubs gegen das Team aus dem kleinsten DEL-Standort stellte T.J. Mulock im Mittelabschnitt den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her, nachdem Goalie Bary Brust mehrfach glänzend pariert, seine Vorderleute aber zu schlafmützig waren und die Situation nicht bereinigen konnten. Den Schlusspunkt setzte Mads Christensen nach glänzender Vorarbeit von Laurin Braun.

Entscheidung im letzten Abschnitt

In Ingolstadt brauchten die Mannheimer etwas länger. Erst im zweiten Drittel schoss Kenneth Magowan in Überzahl die Führung heraus, nachdem zuvor einige gute Möglichkeiten in Überzahl ausgelassen wurden. Bis dato war es allerdings ein offenes Match gewesen und erst im Schlussabschnitt sollte die Entscheidung fallen.

Binnen 57 Sekunden fielen dann im dritten Drittel gleich drei Treffer: Marc El-Sayed erhöhte mit einer Energieleistung  in Unterzahl für die Gäste, ehe Yannic Seidenberg zum vorentscheidenden dritten Mannheimer Tor zur Stelle war. Ingolstadt konnte durch Petr Fical verkürzen, bevor Magowan ins leere Tor zu seinem zweiten Treffer erfolgreich war.

sportal.de / sportal

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