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Eishockey-WM: DEB-Team siegt im Penalty-Schießen

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft bleibt bei der WM in der Slowakei auf Siegkurs. In der letzten Vorrundenpartie setzte sich das Team von Trainer Uwe Krupp mit 3:2 nach Penalty-Schießen gegen Slowenien durch.

Wenig Glanz, viel Moral und dank Super-Torhüter Dennis Endras sowie Penaltyschütze Frank Hördler der dritte Sieg im dritten Spiel: Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat auch ihr letzte Partie der WM-Vorrunde gewonnen. Die schon zuvor als Sieger der Gruppe A feststehende Auswahl von Trainer Uwe Krupp setzte sich am Dienstag mit 3:2 nach Penaltyschießen (0:1, 1:1, 1:0) gegen Slowenien durch.

Kapitän Michael Wolf in seinem 100. Länderspiel (36. Minute), Felix Schütz (46.) und Hördler drehten das Match zugunsten der DEB-Auswahl, die gegen den Aufsteiger auch im zehnten Match ungeschlagen bleibt und den achten Sieg feierte. Ziga Jeglich (5.) und Rok Ticar (29.) trafen für Slowenien. Am Freitag startet das Krupp-Team in die Zwischenrunde.

Torhüter Endras hält Deutschland im Spiel

Nachdem die Deutschen gegen Russland (2:0) und Slowakei (4:3) noch als Außenseiter angetreten waren und vor allem bei Kontern glänzten, waren gegen den Aufsteiger Spielaufbau und -gestaltung gefragt. Damit tat sich die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) lange Zeit schwer. Krupps Forderung, die Spannung zwischen den Eishockey-Galas zum WM-Auftakt und der Zwischenrunde hoch zu halten, kamen seine Schützlinge nur schwerlich nach. Slowenien dagegen setzte immer wieder Nadelstiche und war damit erfolgreich. Jeglics Schuss aus rechter Position lenkte Verteidiger Kevin Lavallee unglücklich ins Tor.

Viel Gestochere im Angriff und Unsicherheiten in der Abwehr prägten lange das DEB-Spiel. Einen Aussetzer seiner Vorderleute konnte Torhüter Endras gegen Ticar noch ausbügeln (27.). Beim zweiten Versuch gegen den Stürmer war der Matchwinner aus dem Russland-Spiel aber machtlos.

Starke Nerven beim Penalty-Schießen

Erst nach einer halben Stunde intensivierten die lange lustlos aufspielenden Deutschen ihre Bemühungen, wenn auch weiterhin wenig einfallsreich. Immerhin versetzten sie Robert Kristians Tor in einen Belagerungszustand, aus dem sich der Weltranglisten-19. kaum noch befreien konnte. Zählbares sprang lange nicht heraus - von der dreifachen Anzahl an Torschüssen nach zwei Dritteln mal abgesehen.

Bezeichnenderweise gelang der erste Treffer dann doch bei einem schnellen Gegenstoß über André Rankel und Kai Hospelt, den Jubilar Wolf mit seinem 36. Länderspieltor krönte. "Ich habe zu Michi Wolf im Spaß gesagt, dass heute alle Scheiben zu ihm kommen", meinte Rankel in der Drittelpause und ergänzte noch siegessicher: "Wir packen das."

Danach sah es zunächst auch aus, als Schütz einen Abpraller von der Bande zum Ausgleich einschob. Kurz vor Schluss musste Endras das DEB-Team allerdings mit einigen starken Paraden in die Verlängerung retten. Dort vergab Justin Krueger (63.) nach Pass von Wolf alleine vor dem gegnerischen Tor die größte Möglichkeit. Im Penaltyschießen hatte Hördler beim 16. Penalty die stärksten Nerven.

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