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Eishockey Wolfsburg schlägt Straubing mit 6 -3


Mit einem 6:3-Erfolg gegen die Straubing Tigers konnten sich die Grizzly Adams aus Wolfsburg in einer vorgezogenen Partie des 31. Spieltages auf den vierten Tabellenplatz vorarbeiten.

Mit Straubing war an diesem Abend nicht irgendein Team in Niedersachsen zu Gast, sondern die einzige DEL-Mannschaft neben Hamburg, die im November noch ungeschlagen war.

Mit dem Selbstbewusstsein von sieben Siegen in Folge traten die Tigers beim Vizemeister an, und dieser Glaube in die eigene Stärke war der Mannschaft von der ersten Minute an anzumerken. Wolfsburg war sicherlich gehandicapt durch den Ausfall zweier Defender mit Benedikt Schopper und Benedikt Kohl, sodass man die Partie nur mit fünf Verteidigern gestalten musste. Bei Straubing fehlten Calvin Elfring und der gesperrte Sandro Schönberger.

Startschwierigkeiten bei Wolfsburg

Gegen die früh störenden Niederbayern tat sich Wolfsburg lange Zeit schwer, Straubing zerstörte geschickt den Spielaufbau der Grizzlies und kontrollierte die Begegnung im ersten Drittel weitgehend. Allerdings sprang dabei nur ein Treffer heraus, in Überzahl traf Daniel Sparre (5.) nach feiner Einzelleistung zum 0:1.

Gleich mehrfach konnte Straubing in dieser Phase gute Chancen nicht nutzen, die Führung auszubauen. Bestraft wurde dies in der 15. Minute durch einen Treffer von Sebastian Furchner, der in Überzahl nach Schuss von Robbie Bina per Abstauber erfolgreich war. Mit einem aus Wolfsburger Sicht schmeichelhaften 1:1 ging es in die erste Pause.

Die Grizzlies drehen auf

Im Mitteldrittel nahmen die Grizzlies mächtig Fahrt auf, plötzlich arbeitete man Lücken im Deckungsverbund der Gäste auf, eine erste Konsequenz war der Führungstreffer von Patrick Davis, der einen Schuss von John Laliberte unhaltbar abfälschte. Mit dem schönsten Treffer der Partie durch Sebastian Höhenleitner bauten die Grizzlies ihre Führung in der 32. Minute auf 3:1 aus. Mit dem Rücken zum Tor war Davis am rechten Pfosten freigespielt worden. Er legte nur kurz ab auf Robbie Bina, dessen scharfen Querpass schließlich Höhenleitner ins leere Tor befördern konnte.

Straubings Coach Daniel Ratsuhny reagierte zwar unmittelbar mit einer Auszeit, um die Defense neu zu sortieren. Doch das Verhängnis nahm nun seinen Lauf. Dabei tat eine Undiszipliniertheit von Bruno St. Jacques ihr übriges. In doppelter Überzahl kam Norm Milley (35.) aus dem Slot zum Abschluss, erneut war Furchner für den Abstauber zur Stelle.

Nach einem Treffer von Sebastian Osterlohn, (39.), der nach ausführlichem Videostudium gegeben wurde - seinen Schuss hatte Daniar Dshunussow noch abwehren können, aber den Abpraller beförderte Furchner ins eigene Netz, keimte noch einmal Hoffnung auf bei den Gästen.

Doch kaum eine Minute später hatte Matt Dzieduszycki (40.) den alten Abstand wieder hergestellt. Vorausgegangen war ein Ausflug von Barry Brust hinter das eigene Tor. Sein Aufbaupass landete bei einem Wolfsburger. Beardsmores Schuss konnte Brust zunächst noch abwehren, aber als Laliberte die Scheibe geistesgegenwärtig auf den freien Dzieduszycki passte, war Brust bereits geschlagen.

Tigers abschlussschwach

Im Schlussabschnitt gelang es den Tigers, wieder an die starke Leistung des Startabschnitts anzuköpfen, doch trotz mehrerer hochkarätiger Möglichkeiten gelang nur noch ein Treffer nach gut herausgespieltem Break über Karl Stewart und Matt Hussey (45.). Den Schlusspunkt setzte Kai Hospelt  (59.) mit seinem zweiten Treffer in dieser Partie, als er kurz vor Ende die Scheibe ins leere Straubinger Tor bugsieren konnte.

Für die Tigers war es die erste Niederlage in Folge nach sieben Siegen, gegen die Grizzlies hatten sie ihre Serie gestartet, gegen die Grizzlies ging sie schließlich auch zu Ende. Die Niedersachsen konnten ihre Serie durch den Erfolg auf vier Siege in Folge ausbauen. Für beide Mannschaften geht es am Freitag bereits weiter. Straubing hat dann Iserlohn zu Gast, die Grizzlies müssen zu den Haien nach Köln.

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