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Handball EM - Dänemark souverän - Schweden und Polen patzen


Während die Niederlage der DHB-Auswahl in der Gruppe B zumindest nicht die ganz große Überraschung war, hatten sich die Schweden vor dem Spiel gegen Mazedonien nicht träumen lassen, nur mit einem Punk aus dem Match zu gehen. Unter die Räder kamen derweil die Polen gegen den EM-Gastgeber aus Serbien.

Serbiens Handballer haben einen Einstand nach Maß in ihre Heim-EM gefeiert. Das Team um Rückraumspieler Momir Ilic vom THW Kiel gewann am Sonntag in Belgrad sein Auftaktspiel in der Gruppe A gegen Polen mit 22:18 (11:7). Beste Torschützen vor rund 8000 Zuschauern in der Pionir Arena waren Marko Vujin und Ivan Nikcevic (je 6) für Serbien sowie Karol Bielecki (4) für Polen.

Auch der WM-Zweite Dänemark gab sich keine Blöße. Nach Startschwierigkeiten besiegten die Skandinavier die Slowakei mit 30:25 (15:12). Vor allem die Außenspieler Anders Eggert (6/1) von der SG Flensburg-Handewitt und Hans Lindberg (7) vom deutschen Meister HSV Hamburg trafen nahezu nach Belieben. Daniel Valo (6) erzielte die meisten Treffer für die Slowaken.

Lazarov führt Mazedonien zum Remis

Unterdessen sorgte in der deutschen Gruppe B Mazedonien für eine Überraschung. Angefeuert von 4000 frenetischen Fans erkämpfte sich der Außenseiter in Nis ein 26:26 (13:14) gegen den WM-Vierten Schweden. WM-Torschützenkönig Kiril Lazarov (7/3) und Stevche Alushovski (7) legten mit ihren Toren den Grundstein für den Punktgewinn der Mazedonier, die am Dienstag nächster deutscher Gegner sind.

Bei den Schweden war Niclas Ekberg (6/3) bester Torschütze. Dabei verspielten die sie zum Ende des Matches ihren zuvor erarbeiteten Vorsprung und hatten im Endeffekt noch Glück, nachdem die Mazedonier kurz vor Ende der Partie durch einen Siebenmeter mit 26:25 in Führung gegangen waren. In den Schlusssekunden vergab der Außenseiter dann auch den möglichen Sieg.

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