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NBA: Dallas Mavericks unterliegen Minnesota Timberwolves

Dirk Nowitzki musste tatenlos zusehen, wie seine Dallas Mavericks ohne den verletzten deutschen Superstar gegen die Minnesota Timberwolves mit 90:105 deutlich verloren. Dabei hatte sein Team vor der Partie die Ringe für die NBA-Meisterschaft der vergangenen Saison erhalten.

Die Dallas Mavericks haben in der NBA ihren Meisterring endlich bekommen, ihr Heimspiel gegen die Minnesota Timberwolves aber verloren. Der Titelverteidiger unterlag daheim mit 90:105 (54:52) und kassierte damit nach zuvor drei Siegen wieder eine Niederlage.

Ohne ihren Superstar Dirk Nowitzki brachen die Mavs nach dem Seitenwechsel völlig ein. Nowitzki wurde wie schon in den Partien zuvor geschont und saß im Anzug auf der Bank. Bester Werfer bei Dallas war Jason Terry mit 17 Punkten. Bei den Gästen überragte Kevin Love mit 31 Zählern und zehn Rebounds.

Niederlage mit dem Meisterring

Vor der Begegnung im mit 20.150 Zuschauern ausverkauften American Airlines Center hatten Nowitzki und Co. endlich die lang ersehnten Meisterringe für ihren Titel in der vergangen Saison bekommen. Nowitzki küsste sein Exemplar, als er es aus den Händen von Clubboss Mark Cuban bekam.

Danach überreichte der Würzburger dem Milliardär selbst seinen Ring. "Ohne diesen Mann wäre dies hier nicht möglich gewesen. Er ist der beste Clubbesitzer im Sport", sagte Nowitzki, den mit Cuban seit Jahren ein enges Vertrauensverhältnis verbindet.

Lakers feiern ersten Saisonsieg gegen Clippers

Dank einer Leistungssteigerung im Schlussabschnitt von Kobe Bryant haben die Los Angeles Lakers das Stadtduell gegen die Clippers mit 96:91 gewonnen. Bryant erzielte zwölf seiner 24 Punkte im letzten Viertel, das die Lakers mit 28:20 für sich entschieden und damit auch die gesamte Partie.

Mit dem ersten Saisonsieg über die Clippers beendeten die Lakers auch gleichzeitig ihre Niederlagenserie von drei Spielen. Neben Bryant war Pau Gasol mit 23 Punkten und zehn Punkten bester Spieler seines Teams.

LeBron James rettet Miami Heat

Nachdem die Miami Heat im Schlussviertel bei den Detroit Pistons in der NBA bereits mit zehn Punkten geführt hatte, wähnte sich das Team aus Florida bereits auf der Siegerstraße, doch die Pistons kamen noch einmal zurück und erst LeBron James mit sechs verwandelten Freiwürfen in Serie sicherte in den letzten 1:19 Minuten den 101:98-Sieg der Miami Heat.

Pacers überraschen die Bulls

Die Indiana Pacers bleiben das Team der Stunde. Bei den Chicago Bulls gewannen die Pacers mit 95:90 und nahmen damit Revanche für das klare Scheitern in der ersten Playoff-Runde der vergangenen Saison. Für die Bulls war es die erste Heimniederlage der NBA-Saison. Mit 16:4-Siegen bleiben die Bulls aber das beste Team der Eastern Conference, die Pacers (12:5) konnten den Rückstand durch den Sieg jedoch verkürzen.

City Thunder verteidigt Spitzenposition

Oklahoma City Thunder (16:3) bleibt derweil das beste Team der NBA. Mit dem 101:91 über die New Orleans Hornets feierte Thunder seinen zehnten Sieg im elften Spiel. Nun muss der NBA-Leader aber eine Serie von drei Auswärtsspielen in Folge überstehen. Die Reise führt die Thunder unter anderem nach Los Angeles, wo es gegen die Clippers geht und zu den Dallas Mavericks.

sportal.de / sportal

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