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NBA: Mavericks erledigen die New Jersey Nets

Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks sind zurück in der Erfolgsspur: In einer überlegen geführten Partie ließen die Texaner den New Jersey Nets keine Chance und gewannen mit deutlichem Punktevorsprung. Die Los Angeles Clippers von Chris Kaman kamen dagegen wieder unter die Räder.

Nach der Allstar-Game-Pause haben die Dallas Mavericks um Dirk Nowitzki in die Erfolgsspur zurückgefunden und in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga (NBA) die New Jersey Nets mit 113:98 besiegt. In einer phasenweise einseitigen Partie erzielte der Würzburger am Mittwoch (Ortszeit) vor 19 878 Zuschauern im American Airlines Center in Dallas 23 Punkte. Erfolgreichster Werfer für die "Mavs" war Josh Howard (24). Mit 23 Zählern und 10 Assists ragte jedoch Jason Kidd gegen seinen Ex-Club heraus.

"Jason wollte unbedingt gewinnen", sagte Trainer Rick Carlisle über seinen hochmotivierten Spielmacher, der in einem Monat 36 Jahre wird. Von 2001 bis 2008 hatte Kidd in New Jersey gespielt und sein Team zweimal hintereinander ins NBA-Finale geführt. Kidd gewann auch das Duell mit Devin Harris: Der frühere Dallas-Profi erzielte mit 18 Punkten die höchste Ausbeute der Nets. Besonders im dritten Viertel, das Nowitzkis Team mit 40:15 für sich entscheiden konnte, drehten die Texaner auf und zogen davon.

Im Spiel vor der kurzen Allstar-Game-Pause hatten die Mavericks sich noch mit 92:99 Meister Boston Celtics geschlagen geben müssen - nachdem man zwischenzeitlich mit 15 Punkten geführt hatte. Der 2,13 Meter große Nowitzki und sein Team liegen nach dem 32. Sieg im 53. Spiel nun auf Platz sieben in der ausgeglichenen Western Conference, die acht Ersten kommen weiter. Währenddessen muss der texanische Rivale Houston Rockets für den Rest der Saison auf seinen Star und Topscorer Tracy McGrady verzichten, der sich einer Knieoperation unterziehen muss.

Unterdessen erlebte Nowitzkis weiterhin verletzter Nationalmannschafts-Kollege Chris Kaman die zweite Niederlage seiner Los Angeles Clippers in Folge. Die im Play-off-Rennen schon lange chancenlosen Kalifornier kamen gegen die Phoenix Suns 24 Stunden nach der 100:140-Auswärtspleite beim gleichen Gegner auf heimischem Parkett mit 119:142 erneut unter die Räder.

DPA/SID / DPA

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