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Neuer Mann in Gelb: "Ich bin clean"

Alberto Contador heißt der neue Mann im Gelben Trikot. Am Tag nach dem spektakulären Tour-Abgang von Michael Rasmussen durfte sich der junge Spanier das einst so begehrte Jersey überstreifen. Doch auch um den Emporkömmling ranken sich schlimme Gerüchte.

Das Tour-Erdbeben ist nach dem Rasmussen- Rauswurf durch das sportliche Geschehen notdürftig für nur wenige Stunden beruhigt worden. Acht Ausreißer beherrschten am Donnerstag die Szene auf der 188,5 Kilometer langen Strecke zwischen Pau und Castelsarrasin, wo Markus Fothen seinen ersten Etappensieg knapp verpasste. Im Ziel der 17. Etappe feierte der Italiener Daniele Bennati den Tagessieg vor dem gelernten Landwirt Fothen vom Team Gerolsteiner. Jens Voigt, der zu der am Ende auf vier Fahrer geschrumpften Fluchtgruppe gehörte, verpasste seinen dritten Tour- Etappenerfolg seiner Karriere nach 2001 und 2006.

Alberto Contador, der in Pau mit dem Weißen Trikot des besten Nachwuchsfahrers gestartet war, übernahm erst im Ziel das für einen Tag vakante Gelbe Trikot Rasmussens. Der 24-jährige Spanier ("Ich bin clean") wird wegen seiner Verbindungen zum Doping-Arzt Eufemiano Fuentes ebenfalls mit Manipulationen in Verbindung gebracht. Contador liegt vor der 18. Etappe an diesem Freitag mit 1:53 Minuten Vorsprung vor Cadel Evans (Australien) und 2:49 Minuten vor Levi Leipheimer (USA) in Führung.

"Weiß nicht, wie Ferrari aussieht"

"Ein Podium nicht gerade zum Träumen", schrieb "L’Equipe" am Donnerstag mit Blick auf das wahrscheinliche Finalergebnis der Chaos- Tour 2007. Die Entscheidung der außergewöhnlichen Frankreich- Rundfahrt wird am Samstag beim 55,5 Kilometer langen Zeitfahren einen Tag vor dem Finale in Paris in Cognac fallen. Beim ersten Zeitfahren in Albi hatte Contador auf Evans lediglich 1:14 Minuten verloren.

"Ich bin erst am Morgen von der neuen Situation überrascht worden, dass Rasmussen aus dem Rennen ist. Ich bin gestern Abend früh ins Bett gegangen", sagte Contador. Zu den Doping-Verdächtigungen sagte Contador: "Ich bin clean, sonst wäre ich nicht hier. Ich habe alle Doping-Kontrollen überstanden." Zu seiner Verbindung zu Fuentes sagte der einstige Fahrer von Liberty-Seguros: "Die Sache hat sich längst geklärt. Ich war damals zum falschen Zeitpunkt im falschen Team." Wegen seiner Verwicklung hatte Contador wie Jan Ullrich und Ivan Basso nicht bei der Tour 2006 fahren dürfen. Contador wies darüber hinaus Beziehungen zum umstrittenen italienischen Mediziner Michele Ferrari zurück: "Ich weiß nicht einmal, wie er aussieht."

Rasmussen in der Nacht Hals über Kopf verschwunden

Tom Boonen machte in der Wertung um das Grüne Trikot, die er anführt, weiteren Boden gegenüber Erik Zabel gut. Den Spurt des Verfolgerfeldes 9:37 Minuten nach dem Tagessieger gewann der Belgier. Der 37-jährige Berliner Zabel dürfte damit seine vagen Hoffnungen auf noch einmal Grün bei seiner wahrscheinlich letzten Tour begraben. Zabel trug in seiner Karriere bisher sechs Mal das Grüne Trikot.

Schon früh hatte sich bei tropischen Temperaturen von fast 40 Grad eine achtköpfige Spitzengruppe gebildet. In ihr fuhren in Fothen und Voigt die beiden großen deutschen Enttäuschungen dieser Tour. Voigt wollte 3,5 Kilometer vor dem Ziel seine einzige Chance in einem Vorstoß nutzen. Aber die Konkurrenten waren auf der Lauer und erzwangen einen gemeinsamen Schlussspurt, in dem Bennati vom italienischen Team Lampre nicht zu bezwingen war.

Drei Tage vor dem Ende war der Klassiker am Donnerstag noch immer wie gelähmt von dem Rausschmiss Michael Rasmussens. Der Däne hatte in der Nacht Hals über Kopf die Tour verlassen, nachdem ihn seine Mannschaft Rabobank wegen falscher Angaben zu seinem Trainingsort vor die Tür gesetzt hatte. Tour-Chef Christian Prudhomme erklärte, Rasmussen habe sich mit dieser Lüge den Dopingkontrollen entziehen wollen.

DPA/kbe

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(