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Querschnittsgelähmte Radlerin: Olympiasiegerin Kristina Vogel: "Es ist scheiße, ich kann nicht mehr laufen"

Sie holte zwei Mal bei Olympia Gold auf dem Rad, im Juni stürzte sie im Training schwer. Nun offenbart Kristina Vogel, dass sie querschnittsgelähmt ist.

Kristina Vogel, hier bei der WM in China 2017, ist zweimalige Olympia-Siegerin im Rad-Sprint

Kristina Vogel, hier bei der WM in China 2017, ist zweimalige Olympia-Siegerin im Rad-Sprint

DPA

Die zweimalige Bahnrad-Olympiasiegerin Kristina Vogel ist querschnittsgelähmt. "Es ist scheiße, das kann man nicht anders sagen. Egal wie man es verpackt, ich kann nicht mehr laufen", sagte die 27-Jährige dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel".

Die elfmalige Weltmeisterin hatte die folgenschwere Verletzung am 26. Juni bei einem Trainingssturz auf der Radrennbahn in Cottbus erlitten, als sie mit einem niederländischen Nachwuchsfahrer zusammengestoßen war. Danach war sie im Unfall-Krankenhaus Berlin-Marzahn mehrmals operiert worden. "Aber was soll ich machen? Ich bin immer der Meinung, je schneller man eine neue Situation akzeptiert, desto besser kommt man damit klar", fügte Vogel hinzu.

Kristina Vogel erfolgreichste Bahnradsportlerin

Die Verletzung der jungen Frau hatte im deutschen Bahnrad-Lager große Bestürzung ausgelöst. Die erfolgreichste Sportlerin der Bahnradsport-Geschichte war in den vergangenen Jahren die Vorzeigefahrerin im deutschen Team. Ihre Chemnitzer Erdgas-Mannschaft hatte nach dem Unfall eine Spendenaktion unter dem Motto #staystrongkristina ins Leben gerufen, bei der bereits rund 120.000 Euro zusammengekommen sind. Das Geld wird Vogels Familie zur Verfügung gestellt.

Nach dem Unfall war zunächst eine Nachrichtensperre verhängt worden. "Ich wollte nicht, dass man mich so verletzt sieht", erklärte Vogel. 

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fin / DPA
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