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Rallye Dakar: Enger Schlagabtausch beim Wüsten-Duell

VW liegt nach der sechsten Tagesetappe der 28. Rallye Dakar weiter mit drei Fahrzeugen an der Spitze. Der Südafrikaner Giniel de Villiers führt vor seinem Teamkollegen Carlos Sainz. Jutta Kleinschmidt liegt als Dritte in Schlagdistanz.

Von Christian Gebhardt

Das Duell um die Dakar-Führung wird dabei immer spannender. Nach der fünften Tagesetappe vom marokkanischen Ouarzazate nach Tan Tan konnte Mitsubishi den ersten Tagessieg feiern. Dakar-Vorjahressieger Stéphane Peterhansel gewann vor dem US-Amerikaner Mark Miller im Volkswagen Race Touareg und seinem Mitsubishi-Teamkollegen Joan Nani Roma aus Spanien.

"Auf den engen Strecken in Marokko konnten wir das Potenzial unserer Autos nicht ausspielen. In Mauretanien wird sich das ändern. Wir werden jetzt attackieren und um die Spitze kämpfen. Unsere Erfahrung und die Zuverlässigkeit unserer Autos können eine Schlüsselrolle im Kampf um den Sieg spielen", freute sich Mitsubishi-Teamchef Dominique Serieys über den ersten Tagessieg auch im Hinblick auf die weiteren Dakar-Aufgaben.

In der Gesamtwertung führte bis dahin weiter Ex-Rallye Weltmeister Carlos Sainz vor Jutta Kleinschmidt (Platz sieben in der Tageswertung) und Luc Alphand. Kleinschmidt und Alphand profitierten allerdings vom Pech Bruno Sabys. Der Franzose fiel von Rang zwei auf Position sechs im Gesamtklassement zurück. "Ich bin durch ein sehr tiefes Loch gefahren. Unser Auto ist unglaublich stabil, doch mein Rücken schmerzte so sehr, dass ich einmal kurz anhalten musste und danach nicht mehr so schnell wie am Anfang fahren konnte", erklärte der französische Volkswagen-Pilot. Nächstes Ziel für die Dakar-Karawane ist Mauretanien.

"Die Etappe war fast etwas zu einfach"

Auf der sechsten Etappe galt es 792 Kilometer von Tan Tan bis zum Ziel im mauretanischen Zouérat zu absolvieren. Die extrem schnelle Etappe lag vor allem den leichteren Buggys, ganz besonders dem Team Schlesser-Ford, das mit einem Doppelsieg die Tageswertung gewann. Thierry Magnaldi gewann vor seinem Teamkollegen Jean-Louis Schlesser mit einer für die Wüste unglaublichen Durchschnittsgeschwindigkeit von 131 km/h. Lohn der schnellen Arbeit - Schlesser verbesserte sich um vier Positionen auf Rang vier (Rückstand 1,02 Minuten), Magnaldi ist Gesamt-Achter.

Grund zur Freunde gab es auch für Giniel de Villiers. Der Südafrikaner in Diensten von Volkswagen löste nach seinem dritten Platz Dakar-Spitzenreiter Carlos Sainz in der Gesamtwertung ab und führt jetzt mit hauchdünnem 22 Sekunden Vorsprung. "20 Kilometer vor dem Ziel zwang uns ein Reifenschaden zum Anhalten. Danach haben wir uns verfahren", erklärte Sainz als Siebter der Tageswertung enttäuscht. Das Spitzentrio komplettiert Jutta Kleinschmidt (Platz vier in der Tageswertung). Die Deutsche liegt mit 34 Sekunden nur knapp zurück. "Die heutige Prüfung war extrem schnell. Die Etappe von Tan Tan nach Zouérat war viel einfacher als im Vorjahr, fast etwas zu einfach", berichtete die erfahrene Wüsten-Fahrerin, die bereits zum 15. Mal bei der Dakar dabei ist.

Ebenfalls weiter nur knapp hinter der Spitze und erneut bester Mitsubishi-Pilot bleibt Luc Alphand als Fünfter mit zwei Minuten Rückstand. "Der Schlagabtausch an der Spitze ist unglaublich", zeigte sich der ehemalige Ski-Rennläufer vom Wüsten-Duell beeindruckt.

Sonntag Dakar-Ruhetag

Beeindruckend aus deutscher Sicht ist weiterhin die Wüsten-Tour von Matthias Kahle. Der sechsmalige deutsche Rallye-Meister und sein Co-Pilot Thomas Schünemann liegen derzeit auf Platz 17. Als 29. in der Tageswertung errang Ellen Lohr ihr bestes Tagesresultat bisher und schob sich im Gesamtklassement auf Position 28 nach vorne.

Die siebte und achte Dakar-Etappe verläuft von Zouérat nach Atâr und von dort nach Nouakchott in Mauretanien. Nach acht Marathon-Tagen haben dann die Teilnehmer des Wüsten-Abenteuers am Sonntag einen Ruhetag.

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Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?