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Rallye Dakar: Kleinschmidt behauptet Platz vier

Auf der 10. Etappe der 25. Rallye Dakar hat Jutta Kleinschmidt ihren vierten Gesamtrang behauptet. Die in Monaco lebende Kölnerin und ihre italienische Beifahrerin Fabrizia Pons zeigten auch am Samstag im VW Tarek eine konstante Leistung.

Auf der 10. Etappe der 25. Rallye Dakar hat Jutta Kleinschmidt ihren vierten Gesamtrang behauptet. Die in Monaco lebende Kölnerin und ihre italienische Beifahrerin Fabrizia Pons zeigten auch am Samstag im VW Tarek eine konstante Leistung und kamen zum dritten Mal hintereinander als Tages-Sechste ins Ziel im libyschen Sarir.

Sandsturm


„Direkt nach dem Start sind wir in einen Sandsturm geraten, was zu großen Sichtproblemen führte. Doch dank der guten Navigation von Fabrizia kamen wir auf der sehr schnellen Prüfung mit einigen Vollgaspassagen gut durch“, meinte Jutta Kleinschmidt.

Der siebenfache Dakar-Sieger Mitsubishi dominiert unterdessen das „silberne“ Jubiläum des Wüsten-Klassikers. Nach wie vor liegt der Franzose Stéphane Peterhansel vorn. Seine Teamrivalen, die Vorjahressieger Hiroshi Masuoka/Andreas Schulz (Japan/München), reduzierten mit ihrem vierten Tagessieg auf der 521 km langen Prüfung in der libyschen Wüste ihren Rückstand auf 14:06 Minuten.

Vorjahressieger mit Problemen
Auch in der Motorrad-Wertung bleibt mit Richard Sainct ein Franzose Spitzenreiter. Der zweimalige Dakar-Gewinner baute seine Führung auf 11:03 Minuten zu seinem Landsmann und KTM-Kollegen Cyril Despres aus. Wegen Motorproblemen an seiner KTM fiel der italienische Vorjahresgewinner Fabrizio Meoni um 37:34 Minuten vom zweiten auf den dritten Rang zurück

Spannendes Spitzenduell


Mit dem vierten Gesamtrang sind Kleinschmidt/Pons auch bestes Fahrzeug mit Zweiradantrieb. Auf den restlichen sieben Etappen darf die 40 Jahre alte Diplom-Physikerin bei ihrem Angriff auf die Spitze auch ihre Verfolger nicht aus den Augen verlieren. Der hinter ihr liegende französische Mitsubishi-Pilot Jean-Pierre Fontenay, 1989 und 1991 Sieger der Wüsten-Rallye, kam bis auf 8:13 Minuten an das Damen- Duo heran.

Die zweite Deutsche, Andrea Mayer (Kaufbeuren), kann bei ihrer ersten „Dakar“ in einem Mitsubishi Pajero weiter überzeugen. Die einstige Motorradfahrerin erzielte mit dem 19. Etappenplatz ihr zweitbestes Tagesergebnis. Im Gesamtklassement belegt sie mit 10:45:26 Stunden Rückstand den 24. Platz.

DPA

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