Kubaner

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Díaz-Canel (l.) und Trump

Trump verschärft Drohungen gegen Kuba - Präsident der Karibikinsel will kämpfen

Nach dem US-Militäreinsatz in Venezuela gerät Kuba zunehmend ins Visier von US-Präsident Donald Trump. Nach der Gefangennahme des venezolanischen Staatschefs Nicolás Maduro werde "kein weiteres Öl oder Geld nach Kuba gehen", schrieb Trump am Sonntag auf seiner Onlineplattform Truth Social. "Ich rate ihnen dringend, einen Deal abzuschließen, bevor es zu spät ist." Der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel kündigte an, sein Land "bis zum letzten Tropfen Blut" zu verteidigen.
Maduro (M.) in US-Gefangenschaft

Dutzende Menschen bei US-Militäreinsatz in Venezuela getötet

Bei dem US-Militäreinsatz in Venezuela sind dutzende Menschen getötet worden. "Infolge des kriminellen Angriffs der US-Regierung" auf Venezuela seien "32 Kubaner bei Kampfhandlungen ums Leben gekommen", erklärte die Regierung in Havanna am Sonntag (Ortszeit) im Staatsfernsehen. Caracas zufolge wurden zudem Armeeangehörige und Zivilisten getötet, eine Ärzteorganisation in Venezuela berichtete der Nachrichtenagentur AFP von rund 70 Toten und 90 Verletzten. Der von den US-Streitkräften gefangen genommene Staatschef Venezuelas, Nicolás Maduro, sollte am Montag einem Bundesgericht in New York vorgeführt werden. Ebenfalls in New York befasst sich der UN-Sicherheitsrat mit dem US-Militäreinsatz in Venezuela.
Eine Familie in Santiago de Cuba, deren Haus zerstört worden ist

Hurrikan "Melissa" wütet in Kuba - Mindestens zwanzig Tote in Haiti

Hurrikan "Melissa" hat am Mittwoch weiter in der Karibik gewütet: Am frühen Morgen erreichte der tropische Wirbelsturm Kuba, wo er nach den Worten von Präsident Miguel Díaz-Canel "beträchtliche Schäden" anrichtete. In Haiti meldeten die Behörden mindestens zwanzig Tote durch Überschwemmungen. Mit Blick auf die Verwüstungen, die der Hurrikan mit der höchsten Kategorie fünf zuvor in Jamaika angerichtet hatte, sprachen die Vereinten Nationen von Zerstörung in nie dagewesenem Ausmaß.
Weltrekordversuch: Kubaner knackt irre Bestmarke: 12.237 Fußball-Berührungen in 60 Minuten

Weltrekordversuch Kubaner knackt irre Bestmarke: 12.237 Fußball-Berührungen in 60 Minuten

Sehen Sie im Video: Kubaner knackt irre Bestmarke – 12.237 Fußball-Berührungen in 60 Minuten.




Was aussieht wie ein seltsames Ritual, ist ein ganz ernsthaftes Sportunterfangen. Der Kubaner Erick Hernandez ist dabei, den Weltrekord für die meisten Fußball-Berührungen in einer Stunde zu brechen. Der vormals selbst aktive Kicker stand also 60 Minuten lang und stieß den Ball 12.237 Mal mit verschiedenen Körperteilen in die Luft. Damit übertraf er den bisherigen Halter des Guinness-Weltrekords in der Kategorie Männer. Das war seit 2017 der Mexikaner Abraham Munoz, der hatte 11.901 Berührungen geschafft. "Meine spezifische Strategie ist die folgende: Ich kontrolliere mit dem Kopf, und ich versuche, das so lange wie möglich, so lange wie der Ball nicht hochkommt. Wenn er sich hebt, bedeutet das, dass ich müde bin, und dann lasse ich ihn auf den Fuß fallen. Wenn ich den Ball mit den Füßen kontrolliere, versuche ich, nicht mehr als 40 Berührungen zu machen, damit ich keine Zeit verliere, weil die Füße den Ball höher senden. Wenn sich dann mein Nacken erholt, kommt er wieder nach oben." Drei offizielle Schiedsrichter bestätigten Hernandez' Leistung am Samstag, die nun noch offiziell aufgenommen und international anerkannt werden muss. Der 56-Jährige hat bereits mehrfach bewiesen, dass er ein Meister im Umgang mit dem Ball ist. Im Jahr 2011 gelang ihm die höchste Anzahl an Kopfberührungen innerhalb von 30 Sekunden, das waren 187.