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Wintersport: Neureuther raus – Dopfer Vierter

Licht und Schatten liegen bei Felix Neureuther dicht beieinander. Auf einen starken ersten Lauf folgte in Bansko ein Einfädler am ersten Tor des Finaldurchgangs, der das vorzeitige Aus bedeutete. Als Vierter rettete Fritz Dopfer die deutschen Farben.

Wortlos stapfte Felix Neureuther nach dem Slalom von Bansko davon. Zu groß war die Enttäuschung gewesen, dass er seine hervorragende Ausgangsposition nach dem ersten Durchgang nicht hatte nutzen können.

Als Dritter mit nur 0,1 Sekunden Rückstand auf den Führenden und späteren Sieger Marcel Hirscher war er in den zweiten Lauf gegangen und hatte dann gleich am ersten Tor alle Hoffnungen auf seinen ersten Saisonsieg begraben müssen. Neureuther war keine drei Sekunden auf der Piste, da fädelte er ein und war raus.

"Das ist natürlich das Bitterste, was einem Skifahrer passieren kann“, kommentierte Alpin-Chef Wolfgang Maier. "Er ist der einzige, der von der Geschwindigkeit mit Hirscher mithalten kann", stellte Maier fest, "aber Felix ist und bleibt eine Wundertüte. Es geht bei ihm immer auf und ab."

"Das bringt ihn sicher nicht aus der Ruhe", hoffte sein Teamkollege Fritz Dopfer, der mit einem vierten Platz sich selbst sein zweitbestes Slalom-, den deutschen Skifahrern ein Top-Ergebnis brachte und sich selbst für den enttäuschenden Riesenslalom und den 20. Platz vom Vortag rehabilitierte.

Hirscher der Sieger von Bansko

Der Dominator des Wochenendes war aber wieder einmal der Österreicher Hirscher, der im Riesenslalom und Slalom von Bansko seine Weltcup-Erfolge zehn und elf einfahren konnte und damit dem immer noch verletzt fehlenden Führenden des Gesamtweltcups, Ivica Kostelic, bis auf 18 Zähler auf die Pelle rückte.

sportal.de / sportal

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