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Tennis in Wimbledon: Lisicki und Petkovic gewinnen ihre Auftaktmatches

Aufatmen bei Sabine Lisicki: Die Vorjahresfinalistin hat ihr Erstrundenmatch in Wimbledon siegreich überstanden. Auch Andrea Petkovic war erfolgreich.

Vorjahresfinalistin Sabine Lisicki hat bei ihrer Rückkehr auf den Centre Court von Wimbledon die zweite Runde erreicht. Ein Jahr nach ihrem Einzug in ihr erstes Grand-Slam-Finale gewann die 24-jährige Tennisspielerin am Dienstag ihre Auftaktpartie gegen die israelische Außenseiterin Julia Glushko 6:2, 6:1. Die Berlinerin trifft nun auf Karolina Pliskova aus Tschechien.

Lisicki hatte auf der Anlage im Südwesten Londons vor einem Jahr den größten Erfolg ihrer Karriere gefeiert, als sie als erste Deutsche seit Steffi Graf in ein Grand-Slam-Finale einzog. Der große Triumph war ihr durch die Niederlage gegen die Französin Marion Bartoli aber verwehrt geblieben. Ihre Auftaktpartie der diesjährigen Auflage der berühmtesten Rasen-Veranstaltung war allerdings noch keine große Herausforderung für die Fed-Cup-Spielerin.

Zuvor meisterte auch die Darmstädterin Andrea Petkovic mit einem 6:1, 6:4 über die Polin Katarzyna Piter ihre Auftakthürde. Die 26-Jährige bekommt es im Kampf um den Einzug in die dritte Runde mit Irina-Camelia Begu aus Rumänien zu tun.

Debütant Tim Pütz feiert größten Erfolg

Nur zwei Wochen nach seinem ersten Spiel auf Rasen überhaupt feierte bei den Herren Qualifikant Tim Pütz den größten Moment seiner Karriere. Anders als die schon am Eröffnungstag ausgeschiedenen Dustin Brown und Julia Görges zog der 26-Jährige dank eines 2:6, 6:4, 6:2, 6:2-Erfolgs gegen den russischen Weltranglisten-62. Teymuraz Gabaschwili gleich bei seinem Grand-Slam-Debüt in die zweite Runde ein. "Es wirkt ein bisschen unreal, hier zu sein, ich habe als Kind vor dem Fernseher gesessen und Wimbledon geguckt", erzählte der glückliche Frankfurter.

Erst in der Qualifikation im westfälischen Halle hatte Pütz - oder "GoldenSetTim", wie er sich bei Twitter nennt - erstmals überhaupt auf Rasen gespielt. Nun mischt er beim berühmtesten Tennisturnier der Welt unter den Besten 64 mit. "Es ist schon ein bisschen langweilig", schilderte Pütz, lediglich die Nummer 251 der Welt, schmunzelnd seinen ersten Eindruck über Rasen-Tennis, "aber es liegt mir." Im Kampf um den Einzug in Runde drei steht der Newcomer dem italienischen Weltranglisten-15. Fabio Fognini gegenüber.

Durchwachsener Spieltag für die Deutschen

Insgesamt erlebten die deutschen Tennisprofis einen durchwachsenen Montag. Der 29-jährige Brown unterlag dem einstigen Top-Ten-Spieler Marcos Baghdatis aus Zypern 4:6, 5:7, 6:3, 6:7 (4:7). Die 25-jährige Görges verlor gegen die an Position 23 gesetzte Lucie Safarova denkbar knapp mit 6:7 (3:7), 6:7 (3:7).

Von den deutschen Damen schaffte zuvor nur Mona Barthel mit einem 7:5, 6:0 gegen die Schweizerin Romina Oprandi das Weiterkommen. Routinier Benjamin Becker spielte sich am Abend mit einem souveränen 6:4, 6:3, 6:4 gegen Donald Young aus den USA in die nächste Runde. Weniger erfolgreich verlief der erste Auftritt für Anna-Lena Friedsam, die sich der Japanerin Kurumi Nara 4:6, 4:6 geschlagen geben musste. Der Lübecker Tobias Kamke ging nach einem umkämpften 3:6, 7:6 (7:5), 3:6, 7:5, 4:6 gegen den Tschechen Jan Hernych als Verlierer vom Platz.

Brown patzt

Der Deutsch-Jamaikaner Dustin Brown hatte sich mehr ausgerechnet, nachdem er an der Church Road im vergangenen Jahr erstmals in die dritte Runde eines der vier bedeutendsten Turniere eingezogen war, dabei auch den früheren Wimbledonsieger Lleyton Hewitt schlug und zuletzt sogar Rafael Nafal auf Gras bezwang.

"Am Ende hat er auch seine Klasse gezeigt", meinte Brown, seine Rastazöpfe unter einer buntgestrickten Wollmütze versteckt. Nach einem 0:2-Satzrückstand meldete er sich noch einmal zurück. Mit Spaß und Leidenschaft, knallharten Aufschlägen und unkonventionellem Stil erspielte er sich dann einen 5:2-Vorsprung und hatte die Chance auf den Satzausgleich. Doch er ließ den Zyprer herankommen - und musste ihm am Ende gratulieren. "Wenn ich einen fünften Satz gespielt hätte, hätte ich wirklich gute Chancen gehabt", meinte der Niedersachse.

Görges: "Habe mir nichts vorzuwerfen"

Ein bis zum Ende spannendes Duell lieferte sich die Schleswig-Holsteinerin Görges mit der favorisierten Safavora. Zwar musste sie schon ein erstes Break hinnehmen, während Lisicki im angrenzenden Aorangi Park noch auf dem Trainingsplatz stand. Die frühere Top-20-Spielerin, die inzwischen auf Platz 99 der Weltrangliste abgerutscht ist, kämpfte sich aber zurück.

Als im Tiebreak eine Rückhand ins Aus flog, hatte ihre Kontrahentin vier Satzbälle - und nutzte gleich den ersten. Immer wieder feuerte sich die Norddeutsche mit der geballten Faust an, führte 4:2 im zweiten Durchgang. Wieder ging es jedoch in den Tiebreak. Und wieder verlor Görges. "Ich kann mir nichts vorwerfen", meinte sie.

Murray ohne Mühe

Insgesamt sind am zweiten Turniertag acht der 15 deutschen Profis im Einsatz. Ohne Mühe schaffte Titelverteidiger Andy Murray den Sprung in die nächste Runde. Der Brite feierte damit einen ersten erfolgreichen Wimbledon-Auftritt mit seiner neuen Trainerin Amélie Mauresmo. Der 27-Jährige ließ dem Belgier David Goffin beim 6:1, 6:4, 7:5 keine Chance. In Runde zwei wartet in dem Slowenen Blaz Rola eine weitere lösbare Aufgabe auf Murray.

stb/DPA / DPA

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(