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Limberry bei "Die Höhle der Löwen": Dirndl-Designerin: "Ich weiß, wie es ist, hinzufallen"

Bei "Die Höhle der Löwen" überzeugte Sibilla Kawala mit ihrem Dirndl-Shop die Löwen Carsten Maschmeyer und Judith Williams. Im Interview mit "Gründerszene" berichtet die Designerin über ihren Auftritt in der Show.

Limberry: Dirndl bei "Die Höhle der Löwen"

Der Dirndl-Shop Limberry räumte bei "Die Höhle der Löwen" 2016 gewaltig ab

Bei "Die Höhle der Löwen" räumte sie am Dienstagabend ab: Sibilla Kawala verzauberte mit ihrem Dirndl-Shop Limberry ausgerechnet den Unternehmer Carsten Maschmeyer. Er investiert gemeinsam mit Judith Williams 250.000 Euro für 20 Prozent der Firmenanteile. Im Gespräch mit "Gründerszene" berichtet die Designerin, warum sie spontan ihren Eltern in der Show danken wollte - und wie sie über das Scheitern als Unternehmerin denkt.

Vorbereitung auf "Die Höhle der Löwen"

Aufgeregt sei die Gründerin gewesen, gesteht sie im Interview. "Ich war die Tage vorher sehr nervös, konnte nachts kaum schlafen", sagt Kawala. Unvorbereitet ging sie aber nicht in die Sendung: Sie schaute sich die ersten beiden Staffeln der Sendung an - und auch das US-Vorbild der Show, Shark Tank, studierte sie. Offenbar mit Erfolg, denn sie konnte sich eine stattliche Investmentsumme sichern. 

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Neues Konzept bei Limberry

das war allerdings kein Selbstgänger, denn Kawala musste mit ihrem Unternehmen schon Rückschläge verkraften - zunächst wollte sie individuelle Damenmode verkaufen. Doch diese Idee floppte. Erst mit Dirndln und Trachten hatte sie Erfolg. Ist diese geänderte Geschäftsidee ein Makel in der Firmenhistorie? "Ich hatte damals das Glück, noch ein bisschen Geld für eine Konzeptänderung zu haben. Das habe ich auch im DHDL-Pitch deutlich gemacht", sagt Kawala der "Gründerszene". "Carsten Maschmeyer hat dann zu mir gesagt, dass Gründer, die schon mal gescheitert sind, im Silicon Valley interessanter für Investoren sind. Ich weiß, wie es ist, hinzufallen und weiterzukämpfen." 

Limberry wächst weiter

Nun will sie mit ihren individuellen Trachten auch in Österreich und in der Schweiz durchstarten. "Die Sendung habe ich als Chance gesehen, erfahrene Unternehmer an meine Seite zu holen. Die Aussicht auf ein Investment war für mich zweitrangig", sagt Kawala. "Ich war vor allem auf der Suche nach Mentoren, die mir mit ihrem Know-how und ihrem Netzwerk weiterhelfen können."

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kg