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Weltbank-Studie: Nur sechs Länder weltweit garantieren Gleichberechtigung – Deutschland ist nicht darunter

Eine Studie der Weltbank zeigt, wie es weltweit um die gesetzliche Gleichstellung von Frauen und Männern steht. Spoiler: noch immer nicht gut. 

Bei der gesetzlichen Gleichstellung von Frauen und Männern ist Deutschland kein Vorreiter (Symbolbild)

Bei der gesetzlichen Gleichstellung von Frauen und Männern ist Deutschland kein Vorreiter (Symbolbild)

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Es gibt auf der ganzen Welt nur sechs Staaten, die Frauen gesetzlich Gleichberechtigung garantieren: Schweden, Belgien, Dänemark, Frankreich, Lettland und Luxemburg. Das hat eine neue Studie der Internationalen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (IBRD) herausgefunden. Die IBRD ist Teil der Weltbankgruppe. 

Nur sechs Länder schneiden mit voller Punktzahl ab

"Frauen, Wirtschaft und das Gesetz 2019: Ein Jahrzehnt Reformen" heißt die Studie. In einem Vorwort erklärt Kristalina Georgieva, Interimspräsidentin der IBRD, den Hintergrund der Datenerhebung. Es geht demnach um die wirtschaftlichen Entscheidungen, die Frauen in ihrer Karriere treffen – und wie diese Entscheidungen durch die Gesetzgebung beeinflusst werden. "Die Daten zeigen, dass in den vergangenen zehn Jahren große Fortschritte bei der rechtlichen Gleichstellung der Geschlechter gemacht wurden", schreibt Georgieva weiter.

Doch gleichzeitig zeigen die Daten das weltweite Defizit: Noch immer verhindern viele Gesetze, dass Frauen einer Arbeit nachgehen oder ein Unternehmen gründen können. Nur sechs Länder schneiden mit voller Punktzahl ab. Für die Studie wurden Gesetze in insgesamt 187 Ländern untersucht. Deutschland landete auf Rang 31, noch hinter Ländern wie Peru, Ungarn und Paraguay. 

Für ihr Ranking haben die Forscher 35 Kriterien unter die Lupe genommen. Unter anderem wurde untersucht, ob Frauen wie Männer frei entscheiden können, wo sie leben wollen, ob es Gesetze gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz gibt, ob Frauen in denselben Industrien wie Männer arbeiten können, ob Frauen die Scheidung einreichen und wieder heiraten dürfen, ob Frauen Bankkonten eröffnen dürfen und ob das Renteneinstiegsalter von Männern und Frauen auf derselben Stufe ist.

Frankreich zeigt: Es geht auch besser

Frankreich hat die größte Entwicklung in den vergangenen zehn Jahren gemacht. Geschafft hätten sie dies durch die Durchsetzung eines Gesetzes zur häuslichen Gewalt, strafrechtliche Sanktionen für sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz und die Einführung eines bezahlten Elternurlaubs. 

Schlusslicht der Studie ist Saudi Arabien, hinter den Vereinigten Arabischen Emiraten, Sudan und dem Iran. 

Quellen: wbl.worldbank.org / MDR.de

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Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.