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Bier: Qual der Wahl

Laut Reinheitsgebot darf Bier nur Wasser, Malz, Hopfen und Hefe hergestellt werden. Dennoch haben deutsche Brauer daraus die weltweit größte Vielfalt geschaffenen: Auf dem heimischen Biermarkt gibt es über 5000 Biersorten.

Beim Biertrinken haben die Deutschen nach wie vor die Qual der Wahl: Im vergangenen Jahr gab es bundesweit 1274 Brauereien, die Gerstensaft nach dem Reinheitsgebot von 1516 herstellen. Dies teilte das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden zum "Tag des Deutschen Bieres" am (morgigen) Samstag mit. Damit blieb die Zahl seit Mitte der 90er Jahre ungefähr konstant. Ungefähr die Hälfte der Brauereien (629) sitzt in Bayern. Mehr als 100 Brauereien gab es außerdem in Baden-Württemberg (178 Brauereien) und Nordrhein-Westfalen (118).

Die Zahl der kleinen Brauereien mit bis 5000 Hektoliter Jahreserzeugung, zu denen auch die meisten Gaststättenbrauereien zählen, stieg von 643 Brauereien 1995 auf 796 im Jahr 2004; das ist ein Plus von 23,8 Prozent, wie die Statistiker weiter erklärten. Dagegen sank die Zahl der Brauereien mit einer Jahreserzeugung von 5000 bis 500.000 Hektoliter deutlich von 585 im Jahr 1995 auf 428 im Jahr 2004 (minus 26,8 Prozent). Die Zahl der Großbrauereien mit mehr als 500.000 Hektoliter blieb weitgehend konstant (54 im Jahr 1995, 50 im Jahr 2004).

Der "Tag des Bieres" wird am Samstag zum elften Mal gefeiert. Es handelt sich gewissermaßen um den Geburtstag des Reinheitsgebotes, wie der Deutsche Brauer-Bund am Freitag erklärte. Am 23. April vor 489 Jahren erließ Wilhelm IV. von Bayern diese älteste Lebensmittelverordnung für deutsches Bier - und seitdem wird Bier in Deutschland aus nur vier Zutaten gebraut: Aus Wasser, Malz, Hopfen und Hefe.

Riesige Auswahl

"Aus diesen vier Zutaten haben die deutschen Brauer die wohl weltweit größte Biervielfalt geschaffen: Über 5000 verschiedene Biermarken können auf dem deutschen Biermarkt verkostet werden - ganze 13,5 Jahre lang jeden Abend ein anderes Bier", erklärte der Brauer-Bund. Am "Tag des Bieres" finden den Angaben zufolge überall in Deutschland in Brauereien, in zahlreichen Gastronomiebetrieben und bei vielen Partnern des Handels Aktionen rund um den Gerstensaft statt.

Insgesmt ist der Bierdurst der Deutschen 2004 - nach starken Rückgängen der Vorjahre - in etwa konstant geblieben. Brauereien und Bierlager setzten im vergangenen Jahr insgesamt 105,8 Millionen Hektoliter Bier ab, das waren 0,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Damals wurden pro Bundesbürger 117,7 Liter Bier getrunken. Dabei hat besonders die große Nachfrage aus dem Ausland den deutschen Brauereien 2004 ein stabiles Geschäft beschert. Das leichte Plus ist ausschließlich auf die gestiegenen Bierexporte in die EU-Länder zurückzuführen, die um 20,3 Prozent auf 10,8 Millionen Hektoliter wuchsen. Dabei hat aber weniger die EU-Erweiterung am 1. Mai 2004 eine Rolle gespielt, als Exporte in Drittländer. Hier lagen die Exporte heimischer Brauereien bei 2,9 Millionen Hektoliter (minus 6,5 Prozent). Der Verbrauch in Deutschland sank laut Statistik um 1,5 Prozent auf 91,9 Millionen Hektoliter.

Am liebsten immer noch Kaffee

Dagegen ist Mineralwasser zum zweiten Mal in Folge bei den deutschen Konsumenten beliebter als Bier. Mineralwasser ist nicht nur ein beliebter Durstlöscher, sondern gilt auch ncch als Fitness- und Wellnessgetränk. Das beliebteste Getränk der Deutschen ist aber seit mittlerweile 25 Jahren Kaffee.

spi mit DPA, AP / AP
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(