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Eigener Abgas-Skandal?: US-Behörden zwingen Daimler zu Abgas-Tests

Erst VW, jetzt droht auch Daimler ein eigener Abgas-Skandal. Nach dem Eingang von Sammelklagen mehrerer Kunden macht die US-Justiz Ernst und fordert konzerninterne Ermittlungen.

Daimler-Fertigungswerk: Der Mercedes-Hersteller führt auf Aufforderung des US-Justizministeriums interne Untersuchungen durch

Daimler-Fertigungswerk: Der Mercedes-Hersteller führt auf Aufforderung des US-Justizministeriums interne Untersuchungen durch

Der Daimler-Konzern muss sich auf Verlangen der US-Behörden mit den Abgaswerten seiner Fahrzeuge befassen. Es werde "eine interne Untersuchung des Zertifizierungsprozesses in Bezug auf Abgasemissionen in den USA" geführt, teilte der Autobauer am Freitag mit. "Daimler kooperiert vollumfänglich mit den Behörden." Sollte es Hinweise auf Regelverstöße geben, werde der Konzern diesen "konsequent nachgehen und die erforderlichen Maßnahmen selbstverständlich treffen".

Die Aufforderung zu der Prüfung kam nach Angaben des Autobauers vom US-Justizminsterium. Hintergrund sind Sammelklagen gegen Daimler in den USA.

In einer Klage geht es um den Vorwurf, bestimmte Diesel-Modelle der Marke Mercedes würden bei Temperaturen unter zehn Grad Celsius deutlich mehr Stickoxid ausstoßen als erlaubt. Eine weitere, von der selben Anwaltskanzlei eingereichte Sammelklage beschuldigt Daimler, absichtlich Autos gebaut zu haben, die die Abgasvorschriften nicht einhalten. Es sei "wahrscheinlich" eine Betrugsvorrichtung in die Wagen eingesetzt worden, um bei Emissionstests zu täuschen.

Daimler hält die Sammelklagen für unbegründet

Daimler bekräftigte am Freitag, dass es die Sammelklagen für "unbegründet" hält. Das Unternehmen werde sich "dagegen mit sämtlichen juristischen Mitteln zur Wehr setzen".

Die Aufforderung zu der internen Untersuchung traf den Angaben zufolge bereits am 15. April bei Daimler ein, und zwar "unter Hinweis auf strenge Vertraulichkeit", wie der Konzern in einer Pflichtmitteilung an die Finanzwelt mitteilte. Das US-Justizministerium sei informiert worden, dass das Unternehmen nun an die Öffentlichkeit gehe.

Daimler auf den Spuren von Volkswagen?

Autobauer weltweit stehen derzeit unter verschärfter Beobachtung wegen des Abgasskandals beim Autobauer Volkswagen. Der Konzern hatte im September einräumen müssen, dass bei elf Millionen Autos eine verbotene Software eingebaut ist. Sie bewirkt, dass bei den Tests ein niedrigerer Schadstoffausstoß gemessen wird als er im Normalbetrieb entsteht.

Am Donnerstag verkündete ein Bundesrichter in San Francisco eine Grundsatzeinigung von Volkswagen mit den US-Behörden. Demnach können betroffene US-Kunden ihre Autos umrüsten oder von Volkswagen zurückkaufen lassen. Außerdem sind "substanzielle Entschädigungen" vorgesehen.
 

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ivi / AFP
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.