Streiktag

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Streikende mit Trillerpfeife

Etwa 12.000 Teilnehmer bei "Streiktag Bildung" - weniger als von GEW angekündigt

Im Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst der Länder haben sich am Donnerstag tausende Beschäftigte an Streiks im Bildungsbereich beteiligt. Nach Angaben der Bildungsgewerkschaft GEW folgten insgesamt fast 12.000 Beschäftigte dem Aufruf zu einem Streiktag Bildung. Damit fiel der Zulauf allerdings deutlich geringer aus als erwartet - die GEW hatte im Vorfeld mehrere zehntausend Teilnehmende angekündigt. 
Warnstreik bei Volkswagen in Wolfsburg im Dezember 2024

Zahl der Streiktage 2024 zurückgegangen

Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie, bei Volkswagen oder im Baugewerbe: Im vergangenen Jahr zählte das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung 286 Arbeitskämpfe in Deutschland. Das waren 26 weniger als im Vorjahr, im langjährigen Vergleich blieb die Zahl aber hoch, wie das WSI am Donnerstag mitteilte. Die Streiks waren zudem deutlich kürzer. 
Verdi-Fahne

"Streiktag der Frauenberufe": Warnstreiks im öffentlichen Dienst fortgesetzt

Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen sind am Freitag im Bereich Gesundheit und Erziehung fortgesetzt worden. In zahlreichen Städten, wie beispielsweise Essen, blieben Kitas nach Angaben der Gewerkschaft Verdi bis auf eine Notbetreuung geschlossen. In einer Vielzahl von Kliniken, darunter in Köln und Hamburg, legten Beschäftigte mit Beginn der Frühschicht die Arbeit nieder. In zahlreichen Städten sind am Freitag außerdem begleitende Demonstrationen geplant.