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Tarifstreit beim Metronom geht weiter: Samstag ist Streiktag

Zugreisende im Norden müssen sich erneut auf Streiks einstellen: Der seit Monaten andauernde Tarifstreit bei der privaten Eisenbahngesellschaft Metronom geht in die nächste Runde.

Den Start in ihren Sylt-Urlaub haben sich die beiden jungen Frauen anders vorgestellt. Hektisch schieben sie ihre voll beladenen Fahrräder über den Kieler Bahnsteig, um den wartenden Zug noch zu erreichen. "Wir ärgern uns ziemlich", sagen sie im Vorbeigehen. Verspätete und ausgefallene Züge haben am Donnerstag ihre Reisepläne durchkreuzt. "Wir wissen ja noch nicht einmal, ob wir ankommen", sagen sie. Seit Mittwochmorgen bestreikt die Lokführergewerkschaft GDL wieder einmal die Nord-Ostsee-Bahn (NOB). Besonders davon betroffen ist die Bahnverbindung nach Westerland.

Das Problem der Sylt-Reisenden: Um auf die Nordseeinsel zu gelangen, gibt es zur Bahn kaum eine Alternative. Die Züge der NOB sind neben den Autozügen der Deutschen Bahn die wichtigste Reisemöglichkeit. Über die rund elf Kilometer lange Bahnstrecke auf dem Hindenburgdamm ist Sylt mit dem Festland verbunden. Fallen die Züge aus, bleiben nur noch das Flugzeug oder die Fähre ab Dänemark. Die Bitte, die Sylt-Verbindungen von den Streiks auszunehmen, wurde von der GDL abgelehnt.

Besonders im Sommer ist die Verbindung nach Sylt beliebt, viele Urlauber nutzen die NOB. "Der Streik in der Reisesaison macht uns fassungslos", sagt Geschäftsführerin Martina Sandow. Die NOB hat einen Basisfahrplan eingerichtet, in dem weniger Züge als sonst nach einem festen Grundmuster fahren. In einer Reiseempfehlung auf seiner Homepage warnt das Unternehmen vor überfüllten Zügen: "Es kann leider auch sein, dass Sie nicht mitgenommen werden können."

Aber nicht alle Reisenden lassen sich davon beunruhigen. "Wir haben ja Zeit, ob wir nun eine Stunde früher oder später auf Sylt sind, ist nicht so wichtig", meinen Marion Landau und Ute Muhr, die am Donnerstagmorgen gut gelaunt in den Urlaub starten. Und auch die beiden 16-jährigen Melanie Stölting und Claudia Richert nehmen es locker. "Wir wussten ja, dass heute Streik ist, und haben uns darauf eingestellt", sagen sie. Ihre einzige Sorge am Morgen: "Wie wir heute Abend zurückkommen, wissen wir noch nicht."

Die Empfehlung der NOB lautet: Außerhalb der Hauptverkehrszeit reisen. Besonders schwierig ist das für Pendler, sie müssen mit den vollen Zügen am Morgen und am Abend fahren. Rund 3000 Menschen pendeln jeden Tag zur Arbeit auf die Insel. Nach Angaben des Sylter Unternehmerverbands sind die Auswirkungen für die Wirtschaft auf der Nordseeinsel enorm. Die Streiks hätten bewiesen, wie abhängig Sylt vom Bahnverkehr sei. "Für Berufspendler gibt es eben keine Ausweichmöglichkeiten", betont Christiane Lage von der NOB.

Verärgerung und Unverständnis sind die vorherrschenden Reaktionen von Unternehmern, Gastronomen und Hoteliers auf der Insel. "Viele Gäste sind extrem verunsichert und entscheiden sich dann eher für einen anderen Strand", sagt Moritz Luft. Umsatzeinbußen seien definitiv da, auch wenn man sie noch nicht beziffern könne: "Die Gäste nehmen das Gesamt-Urlaubserlebnis wahr, die problematische Anreise schadet unserem Image."

DPA / DPA

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(