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"Streetmate": VW baut E-Scooter mit chinesischem Start-up und dreht ordentlich an der Geschwindigkeit

Mit einem futuristisch anmutenden Gefährt will Volkswagen in das E-Scooter-Geschäft einsteigen und dürfte seine Konkurrenz in puncto Geschwindigkeit schnell übertrumpfen. Unterstützung für das Projekt kommt von einem chinesichen Start-up.

Der E-Scooter "Streetmate" von VW und "Niu" wurde im letzten Jahr beim Genfer Autosalon vorgestellt

Der E-Scooter "Streetmate" (rechts im Bild) von VW und "Niu" wurde im letzten Jahr beim Genfer Autosalon vorgestellt

Picture Alliance / DPA

"Wir wollen ein gemeinsames Projekt realisieren" heißt es von einem VW-Sprecher. Wir, das sind in diesem Fall der deutsche Konzern und das chinesische Start-up "Niu", die den Einstieg in das Geschäft mit sogenannten E-Scootern wagen.

Details zum Umfang der Zusammenarbeit und zur Gestaltung eines batteriegetriebenen zweirädrigen Rollers nannte er nicht. Zuvor hatte die "Welt" berichtet, dass die beiden Partner das vor gut einem Jahr beim Autosalon in Genf präsentierte Modell "Streetmate" produzieren werden.

Der "Streetmate" von VW ist ziemlich fix

Bei der Vorstellung hieß es, dass der E-Scooter sitzend und stehend gefahren werden könne und mit einer Geschwindigkeit von bis zu 45 Kilometern pro Stunde Distanzen von bis zu 35 Kilometern schaffe.

Der Elektroroller-Hersteller Niu aus der Volksrepublik China hatte nach Erfolgen auf dem Heimatmarkt Ende 2018 angekündigt, auch Europa erobern zu wollen.

Zu einem möglichen Termin für eine Markteinführung wollte sich der VW-Konzernsprecher nicht äußern. Beim damaligen Autosalon in Genf hatte Volkswagen auch einen Cityskater mit einer Reichweite von rund 15 Kilometern noch für 2018 angekündigt. Dieser werde aber noch nicht produziert, sagte der VW-Sprecher.

Deutschland ist skeptisch gegenüber E-Scootern

Während E-Scooter schon in vielen europäischen Metropolen im Einsatz sind, hat in Deutschland die geplante Zulassung der E-Tretroller auf Gehwegen auch zu Sicherheitsbedenken geführt. Am 17. Mai könnte der Bundesrat über die Elektrokleinstfahrzeuge-Verordnung abstimmen.

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