Stillen Sie Ihr Kind so lange wie möglich, am besten vier bis sechs Monate und ohne Brei zuzufüttern. Muttermilch enthält nur sehr wenige körperfremde Eiweiße, auf die das Baby allergisch reagieren könnte.
Mit püriertem Gemüsebrei sollten Sie vorsichtig und langsam anfangen, etwa ab dem vierten bis sechsten Monat. Geben Sie dem Kind jedes neue Lebensmittel einzeln und in kleinen Mengen und probieren Sie das ein paar Tage aus. Babys brauchen keinen abwechslungsreichen Speiseplan.
Vermeiden Sie alles, was eine Allergie fördern kann. Rauchen zum Beispiel ist ein Risikofaktor für allergisches Asthma. Hausstaubmilben finden sich vor allem im Bett, aber auch in Gardinen, Teppichen und Kuscheltieren – halten Sie die Anzahl dieser Staubfänger möglichst gering.
Geben Sie Ihrem Kind nur in Ausnahmefällen Antibiotika. Bei Erkältung oder Grippe helfen sie ohnehin nicht. Diese Erkrankungen werden von Viren ausgelöst. Eine amerikanische Studie zeigte, welche Folgen es haben kann, wenn Babys in den ersten sechs Monaten mit Antibiotika behandelt werden: Im Schulalter erkrankten diese Kinder anderthalb Mal häufiger an Allergien und zweieinhalb Mal häufiger an Asthma als der Durchschnitt.