Eltern, die selbst Allergiker sind oder aus entsprechend vorbelasteten Familien stammen, können einer Lebensmittelallergie ihres Kindes vorbeugen, indem sie einige Hinweise beachten:
Ausschließliches Stillen über mindestens vier Monate und das Zufüttern von Breien, Gläschenkost oder Säuglingsmilch ab dem vierten Monat haben einen schützenden Effekt. Muttermilch enthält nur geringe Spuren allergie-auslösender Eiweiße, und sie fördert die Ausbildung der kindlichen Darmschleimhaut, so dass körperfremde, potenziell allergene Proteine nicht so leicht in den kindlichen Organismus gelangen.
Je später dem Kind Fremdeiweiße zugeführt werden, desto geringer ist das Risiko, eine Allergie zu entwickeln. Hühnereier, Fisch, Weizen und Nüsse sollte es nicht vor dem ersten Lebensjahr zu essen bekommen. Kuhmilch in Breiform kann ab dem achten Lebensmonat gegeben werden, trinken sollte das Kind die Milch aber auch erst ab dem ersten Lebensjahr, wenn bis dahin keine allergischen Symptome aufgetreten sind.
Wenn Eltern neue Lebensmittel in die feste Kost einführen, sollten sie immer nur eines über einige Tage ausprobieren, etwa eine Woche lang nur Karottenbrei, dann Kartoffelbrei. Treten keine Symptome auf, können sie das nächste Gemüse oder Obst testen. Falls das Kind allergisch auf eines der angebotenen Lebensmittel reagiert, lässt sich leichter einordnen, welches genau die Beschwerden verursacht.